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Doppelte Staatsbürgerschaft NRW Erfahrungen

Erstellt von Oni75, 14.08.2012, 20:22 Uhr · 68 Antworten · 10.828 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Seesen1

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    Also wir weden die deutsche Staatsbürgerschaft machen wenns soweit ist. Der unterschied zwischen Niederlassung und Daueraufendhalt EG ist, wie oben beschrieben von Sailor. Mit dem Daueraufendhalt EG kannst du überall arbeiten in der EG! (nicht nur im SchengenRaum).

  2.  
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  3. #42
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Sailor Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht!
    ...

    Erst nach 15 Jahren Aufenthalt in D gilt :
    Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus."

    ...
    Die 15 Jahre und die angefuehrten Punkte 6 und 7 gelten nach meinem Verstaendnis eben nicht bei einem mit einem Deutschen in ehelicher Gemeinschaft lebenden Auslaender.

    Trennen wir die Saetze mal:

    Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers, der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten erlöschen nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt.

    Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.

    Damit sind fuer mich die 15 Jahre nur im ersten Fall relevant.
    Oder interpretiere ich da etwas falsch?

  4. #43
    Avatar von Sailor

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    Dann schau mal in die AVWV dazu:

    51.2 Fortgeltung des Aufenthaltsrechts in bestimmten
    Fällen
    § 51 Absatz 2 privilegiert Ausländer, die sich
    seit langem rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten,
    soweit deren Lebensunterhalt gesichert
    ist und kein Ausweisungsgrund nach § 54
    Nummer 5 bis 7 oder § 55 Absatz 2 Nummer 8
    bis 11 vorliegt. Die in § 51 Absatz 2 genannten
    Voraussetzungen müssen bereits im Zeitpunkt
    der Ausreise erfüllt sein. Die Nachweise, ob der
    Lebensunterhalt (§ 2 Absatz 3) gesichert ist, hat
    Nr. 42–61 GMBl 2009 Seite 1113
    der Ausländer beizubringen (§ 82 Absatz 1 und
    2). Die in § 51 Absatz 2 Satz 3 genannte gebührenpflichtige
    Bescheinigung kann auch nach
    der Ausreise ausgestellt werden (zum gewöhnlichen
    Aufenthalt siehe Nummer 71.1.2.2).
    Ergo, die 15 Jahre gelten für beide Gruppen, aber bei denjenigen die mit einem Deutschen verheiratet sind, braucht der Lebensunterhalt nicht gesichert zu sein. Daher die Aufteilung

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich fürchte ich muss mich korrigieren nachdem ich noch etwas recherchiert habe, nach einem Urteil des VG Karlsruhe Urteil der 1..Kammer vom.10.2.2010 -.1.K.676/09.- und den Verfahrenshinweisen der ABH Berlin scheint es bei Ehepartnern/Lebenspartnern von Deutschen tatsächlich nicht auf die 15 Jahre Aufenthalt anzukommen, wenn die Lebensgemeinschaft noch besteht, also i.d.R. wenn beide Partner gemeinsam ins Ausland gehen.

    51.2.2. Abs. 2 S. 2 schließt das Erlöschen einer NE für Ausländer, die mit einem Deutschen in ehelicher oder
    lebenspartnerschaftlicher Gemeinschaft (§ 27 Abs. 2) leben und die eine Niederlassungserlaubnis besitzen, aus, ohne dass
    ausreichender Lebensunterhalt gem. § 2 Abs. 3 nachgewiesen sein oder sich der Ausländer bereits 15 Jahre rechtmäßig im
    Bundesgebiet aufhalten muß. Auch auf die Dauer des Besitzes der Niederlassungserlaubnis kommt es hier nicht an.
    Befindet sich der Ehe- oder Lebenspartner des Deutschen bei Beantragung der Bescheinigung im Ausland, ohne dass
    absehbar wäre ob und wenn ja wann er seinen gewöhnlichen Aufenthalt wieder in das Bundesgebiet verlegen wird, so ist zu
    prüfen, ob die eheliche oder lebenspartnerschaftliche Gemeinschaft (noch) gelebt wird. Hiervon kann etwa ausgegangen
    werden, wenn durch geeignete Nachweise belegt wird, dass sich beide Partner dauerhaft im Heimatland des
    Antragstellers oder einem anderen Staat dauerhaft aufhalten. In Zweifelsfällen sollte im Rahmen der Amtshilfe bei der
    zuständigen deutschen Auslandsvertretung um Überprüfung der Angaben ersucht werden (zum Verfahren bezüglich der
    Versendung der Bescheinigung vgl. unter 51.4).
    Auch bei dieser Personengruppe erlischt die Niederlassungserlaubnis nach den Nrn. 6 und 7, wenn Ausweisungsgründe im
    Zusammenhang mit Terrorismus, Extremismus oder schwerwiegenden Verstößen gegen die Integrationsverpflichtung
    nach den §§ 54 Nr. 5 bis 7 oder 55 Nr. 8 bis 11 vorliegen (siehe oben 51.2.1.).

  5. #44
    Avatar von franky_23

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    Sailor, wie kommst jetzt auf deine Variante. in §51 Abs.2 Satz 1 ist was von 15 jahren die Rede. Für die Fallgruppe der mit einem Deutschen verheirateten gilt aber §51 Abs. 2 Satz 2

    der ist doch eindeutig.

    Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt.


    Erklär mal wo hier was von den 15 Jahren steht. Ist halt eine günstigere spezielle Regelung für einen Teil der Ausländer die mit einem Deutschen auch weiterhin im Ausland in einer ehelichen Lebensgemeinschaft wohnen.


    Überleg mal wenn ein binationales Ehepaar mit einem Deutschen wiederholt vom AG ins Ausland abgeordnet wird, dann wäre dies eine klare Diskriminierung des Deutschen, der vor jedem Rückzug seiner Familie erst mal für einen Teil seiner Familie ein nationales Visumverfahren durchlaufen müsste.




    - - - Aktualisiert - - -

    sailor, da sich das ganze offensichtlich überschnitten hat, dürfte die Angelegenheit als erledigt gelten, oder?

  6. #45
    Avatar von fempop

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    Wie läuft das mit dem Zeugen eingentlich genau?
    Soweit verstanden muß dieser ein Formular vom Konsulat ausfüllen das dan zusammen mit den anderen abgegeben wird.
    Dan kann ein Termin festgelegt werden bei dem dan meine Frau und der Zeuge zum gleichen zeitpukt im Konsulat vorsprechen müßen.
    Die eigentliche Ausbürgerung wird erst dan vom Thai Konsulat in die Wege geleitet und erst ab da würde die eigentliche Frist von 2 Jahren
    laufen in denen die Ausbürgerung beendet sein sollte?
    Das ist korrekt. Ihr müsst die Formulare vorher ausfüllen und nach Frankfurt schicken. Nach Überprüfung der Unterlagen durch die Botschaftsmitarbeiter wird ein Termin vereinbart. Die Antragstellerin und die Zeugin müssen zusammen erscheinen. Danach werden die Unterlagen nach Thailand zur Überprüfung geschickt, die Überprüfung kann bis zu 4 Jahre dauern (hab ich auch so in meinem Schreiben an die Stadt Do geschrieben).

    -Muß dieser Zeuge irgendwelchen exakten vorraussetzungen erfüllen?Glaube kaum das ich den nächsten Xbelibigen Thai hier anhauen kann
    damit der dan mitkommt.
    Eigentlich hat meine Frau hier eine Schwester in Deutschland.Könnte mit vorstellen das dies als Zeugin durchgeht.Damit könnten wir uns einiges an Kosten sparen.Anderseits können sich meine Frau und ihre Schwester überhaupt nicht richen.Es ist anzunehmen das diese jegliche Hilfe verweigert so das wir dan wieder jemanden aus Thailand einfliegen lassen können.
    Klar hab ich auch gemacht. Hab einfach eine Freundin von Mama als Zeugin mitgenommen

    -Kennt hier jemand die genauen Sätze am besten gleich mit Quelle ab wan eine Einbürgerung wegen zu hoher Kosten nicht vertretbar ist.
    1900 euro waren ja hier im gespräch.Ich hab aber auch schon ein Bruttogehalt gelesen.In dem Fall würde es für uns evtl. knapp werden dies als Grund anzugeben.
    Hmm, kann dir das gar nicht beantworten. Hatte den Antrag vor ca. 6-7 Jahre gestellt und bisher von denen nicht mehr wieder gehört.

  7. #46
    Avatar von Derk

    Registriert seit
    17.01.2012
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    819
    Zitat Zitat von fempop Beitrag anzeigen
    ...
    ...
    Es liest sich wesentlich bequemer, wenn man die "Zitieren"-Funktion nutzt und - falls man/frau mehrere Unterteilungen wünscht, einfach das komplette Zitat immer wieder kopiert und die unnötigen Teile löscht.

    Ausserdem ist Rosa echt schlecht zu lesen, denk doch mal an die Mit- und Ohneglieder höheren Alters, die es nicht mehr so mit der Sehkraft haben...

    Bye,
    Derk

  8. #47
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von fempop Beitrag anzeigen

    -Kennt hier jemand die genauen Sätze am besten gleich mit Quelle ab wan eine Einbürgerung wegen zu hoher Kosten nicht vertretbar ist.
    1900 euro waren ja hier im gespräch.Ich hab aber auch schon ein Bruttogehalt gelesen.In dem Fall würde es für uns evtl. knapp werden dies als Grund anzugeben.
    ja, 1900 waren immer als Maximum angegeben. Wartezeit nicht länger als 2,5 Jahre.

    Alles beide bekommt man meist nicht so hin. Also unzumutbar. Das Ministerium weiss das und akzeptiert nun daher die DOppelstaatsbürgerschaft, warum also nur einen Cent ausgeben. Meist kann man auch noch damit argumentieren, dass man keine Bekannten oder Verwandten in D hat und welche einfliegen lassen müsste, die wiederum aber kein Visum bekommen :-)

    Schon hat die Frau 2 Pässe.

  9. #48
    Avatar von fempop

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    21
    so das schreiben hatte ich gestern bekommen...

    "sehr geehrte frau...,
    sie sind eingebürgert worden mit der auflage, dass sie den verlust....

    das innenministerium des landes nordrhein-westfalen hat nunmehr am 28.08.2012 mitgeteilt, dass es derzeit nicht absehbar ist, ob und wann eine reguläre bearbeitung von entlassungsanträgen durch die thailändischen behörden erfolgen wird.
    thailändische einbürgerungsbewerber werden daher bis auf weiteres ab sofort unter hinnahme von mehrstaatigkeit nach § 12 abs. 1 satz 2 nr. 2 des stag eingebürgert.

    der auflagebescheid wird hiermit aufgehoben..."

    lg fempop

  10. #49
    Avatar von Robert-1

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    Das hört sich gut an, danke für die Information!

  11. #50
    Avatar von Oni75

    Registriert seit
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    205
    Zitat Zitat von fempop Beitrag anzeigen
    so das schreiben hatte ich gestern bekommen...

    "sehr geehrte frau...,
    sie sind eingebürgert worden mit der auflage, dass sie den verlust....

    das innenministerium des landes nordrhein-westfalen hat nunmehr am 28.08.2012 mitgeteilt, dass es derzeit nicht absehbar ist, ob und wann eine reguläre bearbeitung von entlassungsanträgen durch die thailändischen behörden erfolgen wird.
    thailändische einbürgerungsbewerber werden daher bis auf weiteres ab sofort unter hinnahme von mehrstaatigkeit nach § 12 abs. 1 satz 2 nr. 2 des stag eingebürgert.

    der auflagebescheid wird hiermit aufgehoben..."
    Das hört sich sogar sehr gut an.Danke für die info. .
    Hast du das Schreiben von der Einbürgerungsbehörde bekommen?
    Wen ja mußtest du diese dafür anschreiben oder haben sie dich von sich aus darüber informiert?
    Gibts dazu evtl. irgendwo auf einer offiziellen Seite ein Stellungnahme irgendeiner Behörde?

    Ich habe nun nach etwa 2 1/2 Wochen eine Schriftliche Antwort auf meine Fragen vom Thailändischen Konsulat in Frankfurt
    bekommen.
    Soweit recht freundlich formuliert.Auch haben sie sich mühe gegeben und haben meine Fragen einigermaßen ausführlich beantwortet.
    Allerdings gabs soweit nix neues.
    Dauer der Ausbürgerung mindestens 3 Jahre.
    Der Zeuge muß zwar nicht unbedingt ein Verwanter sein oder aus dem Heimatdorf kommen doch sollte man hier niemanden aus Thailand haben
    der den Antrag ausfüllt und auch mit nach Frankfurt kommt dan beibt einem nix anderes übrig als per Visum jemanden aus Thailand einzuladen.
    Ansonsten kommen im nachhinein auf einen wohl noch jede menge Papierkramm samt kosten auf einen zu.

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