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Die neue Aufenthaltskarte ...

Erstellt von Philip, 01.06.2013, 16:26 Uhr · 15 Antworten · 4.127 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Philip

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    Die neue Aufenthaltskarte ...

    hat meine Frau noch nicht. Da sie im Februar 2011 erstmalig nach Deutschland kam, hat sie noch die grüne, faltbare Aufenthaltskarte (Angehörige eines EU-Bürger).

    Wie ist denn nun der aktuelle Preis für die neue Aufenthaltskarte? 28,80 Euro oder doch 80,- Euro?

    Im nächsten Jahr erhält meine Frau in Thailand einen neuen Personalausweis. Dadurch wird die jetzige Aufenthaltskarte eigentlich ungültig. Kann sie dennoch mit der alten Aufenthaltskarte einreisen oder sollte sie sich vorher mit der Ausländerbehörde oder der deutschen Botschaft in Bangkok in Verbindung setzen?
    Anmerkung: Seit mehr als zwei Jahren vermeide ich jeglichen unnötigen Kontakt mit der Ausländerbehörde.

    Vor drei Wochen bei der Einreise am Düsseldorfer Flughafen wurde seitens des Bundesgrenzschutzes gegenüber meiner Frau moniert, warum sie keine neue Aufenthaltskarte hätte?

    Apropos Flughafen: Warum gibt´s eigentlich keine Arrival und Departure Stempel mehr in den Pass?

    Unser Massagestudio lief seit der Gründung auf meinen Namen. Gestern wollten wir es nun auf den Namen meiner Frau ändern. War nicht möglich. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes vermisste die Arbeitserlaubnis. Ich habe vergeblich versucht ihm darzulegen, dass es seit 1.1.2005 keine gesonderte Arbeitserlaubnis mehr gibt und für EU-Bürger und deren Angehörige schon mal gar nicht. Die Aufenthaltskarte beinhaltet die Arbeitserlaubnis.
    Seitens des Ordnungsamtes wurde dies verneint, da die Ausländerbehörde immer die Arbeitserlaubnis in den Pass stempeln würde und im Pass im Visum steht "Erwerbstätigkeit nicht gestattet".
    Mein Hinweis, das das Visum in Thailand ausgestellt wurde zwecks Familienzusammenführung usw. hat auch nichts gebracht.
    Das Ordnungsamt prüft nun die Arbeitserlaubnis und gibt uns dann schriftlich Bescheid.
    Erstaunlich, dass es nach fast 10 Jahren noch solche Unwissenheit in Behörden gibt.

  2.  
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  3. #2
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Wir haben 100 EUR für den neuen eAT bezahlt (für uns die Erstausstellung einer Aufenthaltserlaubnis) für die Verlängerung 60 EUR.
    Dort ist auch vermerkt ob sie arbeiten darf. Einfach einen Termin beim Ausländeramt machen und neuen eAT beantragen. Damit habt ihr weniger Probleme. Früher oder später müsst Ihr sowieso umstellen.

  4. #3
    Avatar von strike

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    Bei uns kostete die Beantragung eines eAT vor ein paar Tagen 60 Euro.

  5. #4
    Avatar von Philip

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    Zwischeninfo nach googlen:
    Die neue Karte kostet für meine Frau 28,80 Euro (Angehörige eines EU-Bürger). Da hab ich mal wieder Schwein gehabt.
    Die Deutschen dürfen mehr bezahlen.

  6. #5
    Avatar von Ban Bagau

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    Arrow

    Um Geld von Bürgern abzufassen geht werden schnell EU-Richtlinien umgesetzt. Aber wenn etwas teurer in Deutschland ist als es die EU Richtlinien vorsehen, wird das solange wie möglich ignoriert bzw. der ungesetzlichen teureren Variante angeglichen.

    Kosten

    Die Einführung einer Kunststoffkarte mit Speichermedium hat im Vergleich zu dem bisherigen Aufenthaltstitel als Klebeetikett zu einem deutlichen Anstieg der Herstellungskosten geführt. Die Produktionskosten, die an den Dokumentenhersteller abzuführen sind, belaufen sich auf 30,80 Euro, während das bisherige Klebeetikett lediglich 78 Cent kostete.
    Die deutlich höheren Herstellungskosten werden an die Ausweisinhaber weitergegeben: Die Gebühr für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis beläuft sich nunmehr auf 100 bis 110 Euro (bisher: 50 bis 60 Euro, § 45 AufenthV) und für eine Niederlassungserlaubnis auf mindestens 135 Euro (bisher 85 Euro, § 44 AufenthV). Da Ausweise für freizügigkeitsberechtigte EU-Bürger und ihre Familienangehörigen aus europarechtlichen Gründen nicht mehr kosten dürfen als Ausweise für Inländer, beträgt die Gebühr für eine Aufenthaltskarte oder Daueraufenthaltskarte lediglich 28,80 Euro, bei Personen unter 24 Jahren 22,80 Euro (§ 47 Abs. 3 AufenthV). Das entspricht den Gebühren, die für einen deutschen Personalausweis erhoben werden (§ 1 PAuswGebV).
    Die erst nach Aushändigung des elektronischen Aufenthaltstitels gesondert vorzunehmende Freischaltung des elektronischen Identitätsnachweises, die Neuvergabe einer Geheimnummer und die Entsperrung des Identitätsnachweises kosten 6 Euro. Die Ausschaltung und die Sperrung des elektronischen Identitätsnachweises sind ebenso wie Änderungen der Wohnanschrift gebührenfrei. Auch die Änderung der Nebenbestimmung über die Ausübung einer Beschäftigung ist gebührenfrei (§ 45a AufenthV).
    Außerdem gibt es eine Vielzahl von persönlichen Gebührenbefreiungs- und Gebührenermäßigungs-Tatbeständen für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge, Schweizer Bürger, Studenten und Arbeitssuchende (§ 52 und § 53 AufenthV). Die frühere Kostenbefreiung für Ehegatten und für ausländische Kinder von Deutschen wurde aus Kostengründen mit der Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels aufgegeben.
    Elektronischer Aufenthaltstitel
    Kritik

    Die Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels ist nicht unumstritten. So wird beispielsweise kritisiert, dass die Abnahme der Fingerabdrücke von Kindern bereits ab dem 6. Lebensjahr diskriminierend und durch nichts zu begründen sei. Es sei auch nicht nachvollziehbar, warum die Betroffenen die Kosten einer ihnen aufgezwungenen fragwürdigen Neuerung tragen sollen. Die Kosten seien insgesamt zu hoch; ein elektronischer Aufenthaltstitel koste in Belgien lediglich zwischen 10 und 15 Euro. Das bisher in Deutschland verwendete Klebeetikett kostete in der Herstellung lediglich 78 Cent und es konnte in kurzer Zeit in den entsprechenden Pass eingeklebt werden. Die Herstellungskosten des elektronischen Aufenthaltstitels betragen hingegen knapp 30 Euro, der bürokratische Aufwand sei hoch, eine einmalige Vorsprache genüge nicht mehr, und bei Verlängerungen müssen alle Familienangehörigen stets persönlich vorsprechen.
    In Bezug auf türkische Staatsangehörige sei die Kostensteigerung besonders problematisch. Infolge des Assoziationsrechts EU–Türkei, hier speziell Art. 13 ARB 1/80, darf es im Umgang mit türkischen Staatsangehörigen keine Verschlechterungen gegenüber dem bisherigen Recht geben. Der Europäische Gerichtshof habe vor dem Hintergrund des assoziationsrechtlichen Diskriminierungsverbots bereits mehrfach Gebühren für Aufenthaltstitel türkischer Staatsangehöriger als zu hoch und mit dem Assoziationsrecht unvereinbar erklärt.
    Im März 2013 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Gebühren für Aufenthaltsdokumente für türkische Staatsangehörige, die gegenüber Gebühren für vergleichbare Dokumente, die Unionsbürger erhalten, unverhältnismäßig hoch sind und gegen das Assoziationsrecht verstoßen. Im Ausgangsfall ging es unter anderem um eine Niederlassungserlaubnis eines türkischen Staatsangehörigen, für die 135 Euro verlangt wurden, während die Ausstellung einer Aufenthaltskarte für ausländische Familienangehörige eines Unionsbürgers lediglich 28,80 Euro kostet. In diesem Punkt werden die Gebührenregelungen der Aufenthaltsverordnung geändert werden müssen.
    Elektronischer Aufenthaltstitel

  7. #6
    Avatar von atze

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    Hatte ich schon mal erwähnt.
    In Berlin gibts die neue Karte nur in der Ausländerbehörde. Das alte Klebchen hat meine Frau im Bürgeramt bekommen.

  8. #7
    Avatar von JT29

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    Was mich eigentlich wundert, denn es gibt zwar noch die Möglichkeit der Aufkleber, aber das ist gem. AufentV nur noch auf einen speziellen Fall reduziert - nutzt es noch, so lange keiner was sagt

  9. #8
    Avatar von kunudo

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Zwischeninfo nach googlen:
    Die neue Karte kostet für meine Frau 28,80 Euro (Angehörige eines EU-Bürger). Da hab ich mal wieder Schwein gehabt.
    Die Deutschen dürfen mehr bezahlen.
    Genau 1,20€ mehr haben wir mehr bezahlt im Ruhrgebiet
    G.kunudo

  10. #9
    Avatar von bass_d

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    Ich hab gerade 80,-€ für meine Frau, und 40,-€ für den 9-jährigen Stiefsohn bezahlt, Ausländerbehörde Groß Gerau.

  11. #10
    Avatar von Mexx

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    Noch eine Frage zu dem Thema: Meine Frau hat den neuen Aufenthaltstitel. Dieser ist an einen Reisepasss gebunden (Passnummer). Wenn ich nun in Thailand einen neuen Pass machen lasse, passt bei der Rückreise der gültige Pass nicht mehr zur Karte.
    Reicht es, den alten, entwerteten Pass gemeinsam mit dem Aufentahltstitel bei der Einreise nach Deutschland neben dem neuen Pass mitzuführen? Oder wird es hier Probleme geben?

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