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Deutsches Scheidungsurteil in Thailand

Erstellt von alder, 29.12.2010, 20:43 Uhr · 26 Antworten · 3.358 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von franky_23

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    adler,
    mit dem EFZ vom dt. Standesamt gehst du zur Botschaft - am besten vorher Mailen, dann können die das Ganze vorbereiten - und erhälst ein konsularisches EFZ in zwei Sprachen von der dt. Botschaft in Bangkok.

    Ban Rak hat den Vorteil, da du im Grunde am Nachmittag die Heiratsurkunde am Nachmittag zu Kiesow bringen kannst. Am nächsten Morgen ist die übersetzt und du kannst für den Tag danach bereits einen Termin bei der dt. Botschaft für die Beantragung eines nationalen Visums (Familiennachzug) beantragen.

  2.  
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  3. #12
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Naja. Hauptsache es ist friedlich.
    du kannst folgendes machen:

    1. Schritt

    lass das Scheidungsurteil übersetzen, von der Botschaft legalisieren und vom Innenministerium überbeglaubigen.
    Mit diesem Scheidungsurteil gehst du dann zu Bang Rak und lässt die Ehe dort dann ebenfalls als geschieden eintragen, d.h. du bist dann auch in TH als geschieden vermerkt.

    2. Schritt

    Danach kannst du entweder mit EFZ im Bang Rak heiraten oder ohne - nur mit Pass, Scheidungsurkunde und Geburtsurkunde in Chiang Mai - hier geht es noch unkomplizierter :-)
    Weitere Infos gerne per PN.

  4. #13
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Was bewirkt denn schon das deutsche EFZ? Doch zunächst doch nur, dass man in Deutschland wieder heiraten kann.
    Gilt die Person in Thailand als noch verheiratet, dann kann er in Thailand nur eine bigamische Ehe eingehen, in der Hoffnung, dass deren Personenstandsdaten im schlechten Zustand sind.
    Bei den Akten des Standesamts in Ban Rak scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein. Da müßte er wohl für seine nächste Ehe nicht dort wieder hin, sondern direkt nach Chiang Mai, wo keine großen Fragen innerthailändisch gestellt werden.
    Das deutsche Urteil gilt doch nicht nur für Deutschland, zumindest sofern das deutsche Gericht zuständig war. Umgekehrt ja im übrigen genauso.

  5. #14
    Avatar von CNXPA

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    Nochmal zum Ausgangspunkt:
    Wurde deine erste Ehe mit der Thai geschieden oder Annuliert?
    Ist dieses in DE geschieden (ja, sie ist),... und hast du dann darüber eine Urkunde die in Th beglaubigt wurde?

  6. #15
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Da müßte er wohl für seine nächste Ehe nicht dort wieder hin, sondern direkt nach Chiang Mai, wo keine großen Fragen innerthailändisch gestellt werden.
    naja, da ja heute alles vernetzt ist - also auch Bang Rak mit Chiang Mai - geht das so einfach nicht mehr.
    Fakt ist, das die Standesämter einen Ermessensspielraum lt. intern. Recht haben, was Papiere für eine Heirat betrifft. So kann z.B. eine Standesbeamtin irgendwo in der Pampa auch ein Gesundheitszeugnis, Führungszeugnis von der Heimat des ausl. Ehemannes und danach das ganze Programm von Bang Rak (Konsularbescheinigung usw) fordern.
    Gefällt ihr aber deine Nasenspitze sehr gut, dann kann sie auch nur Geburtsurkunde, Ledigkeitsbestätigung und Pass verlangen.

    Lt. intern. Recht, muss der Heiratsstaat die Identität feststellen und den Familienstand - mehr ist nicht nötig.

    Zusammenfassend zum Threadtitel:

    ja, ein deutsches Scheidungsurteil ist in TH gültig, wenn die Übersetzung von der Botschaft legalisiert und von thail. Ministerium überbeglaubigt ist.

  7. #16
    Avatar von alder

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    Danke erstmal allen für die Tips. Ich werde das ordentlich zu Ende bringen, d.h. Scheidungsurteil übersetzen und beglaubigen lassen, dann in Ban Rak vorsprechen. Auf ein bisschen mehr Papierkram kommts dann auch nicht mehr an.

    Nochmal zum Ausgangspunkt:
    Wurde deine erste Ehe mit der Thai geschieden oder Annuliert?
    Ist dieses in DE geschieden (ja, sie ist),... und hast du dann darüber eine Urkunde die in Th beglaubigt wurde?
    Ja, Ehe wurde aufgehoben, was man im Volksmund Annullieren nennt. Der Richter sah eine "arglistige Täuschung" gegeben.
    Wenn ich jetzt aber mal einen Tip meinerseits geben darf für Leute, die in eine ähnliche Situation kommen: Vergesst das mit dem "Annullieren" ganz einfach.
    Es ist mindestens genauso teuer und das Verfahren dauert länger (knapp 3 Jahre!!!)als eine normale Scheidungsklage in Abwesenheit.

    So wie ich das heute sehe war

    Fehler Nr.1 - Überhaupt in Deutschland ein derartiges Verfahren anzustreben, da keine Sau hier Wind davon bekommen hätte. Dann hätte ich eben versucht die Ehe in Ban Rak scheiden zu lassen, mit erheblich weniger Kosten und Zeitaufwand.

    Fehler Nr. 2 -anstatt einfach zu sagen, dass ich keinerlei Adresse meiner Frau hätte, gab ich die letzte mir bekannte Postanschrift an.
    Der ganze Kram wurde also mehrfach übersetzt dorthin geschickt, wo er auch regelmässig wieder als "nicht zustellbar" zurückkam. Bis dann irgendwann mal "zugestellt" werden konnte (mich interessiert jetzt wirklich, welcher Dorfdepp das bekommen hat)
    >Allein die Übersetzungsgebühren beliefen sich auf 800€ - sofort zu löhnen an die Gerichtskasse.
    Selbst mein Anwalt, für den das auch Neuland war, hat bei dieser Sache was dazugelernt und ich hatte Glück, dass er mir einen Freundschaftspreis gemacht hat.

    Was also bei einer "Aufhebung" in so einem Fall besser sein soll, als bei einer stinknormalen Scheidung, wissen die Götter. Der Versorgungsausgleich wird sowieso nicht durchgeführt, evtl. Ansprüche können ebenfalls nicht durchgesetzt werden.

    Die Kosten des Verfahrens trägt übrigens meine geschiedene Frau, wenn sie mal nach Deutschland kommen sollte, kann ich eine Taschenpfändung bei ihr machen lassen, da ich ja in Vorleistung gehen musste.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass Katholiken bei einer "Annullierung" wieder jungfräulich werden.

  8. #17
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nur vorstellen, dass Katholiken bei einer "Annullierung" wieder jungfräulich werden.
    Meistens bleiben die es ja ohnehin. Weil der Sack zu alt ist.

  9. #18
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Fehler Nr.1 - Überhaupt in Deutschland ein derartiges Verfahren anzustreben, da keine Sau hier Wind davon bekommen hätte. Dann hätte ich eben versucht die Ehe in Ban Rak scheiden zu lassen, mit erheblich weniger Kosten und Zeitaufwand.
    Zum einen, weil es schon öfter hier falsch geschrieben wurde, heißt der Stadtteil Bang Rak. Zum anderen, ohne dass deine Ex mitgespielt hätte hätetst du dich in Bang Rak oder sonstwo in Thailand auf einem Bezirksamt nicht einfach scheiden lassen können, das geht nur bei einvernehmlichen Scheidungen. Zum dritten, wenn du in Deutschland lebst wäre ein thailändisches Bezirksamt nicht zuständig für die Scheidung. Die machen das zwar trotzdem, aber mit der Anerkennung in Deutschland bekommst du dann Probleme.

  10. #19
    Avatar von alder

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    So!

    Wenn mein Liebling nicht jetzt den A1 in der Tasche hätte und noch ein paar Wochen die Schulbank drücken müsste, dann hätte ich mir die Zeit genommen und sie in BKK geheiratet, so aber kann ich die paar Tage noch warten.

    Für alle, die es interessiert oder ein ähnliches Problem haben - Folgendes habe ich in Erfahrung bringen können und das scheint auch wirklich so zu sein:

    - Ausländer können in Thailand keine Scheidung beantragen/einreichen, das kann nur der thailändische Ehepartner.
    - Man kann trotzdem in Thailand heiraten, sofern ein Ehefähigkeitszeugnis vorliegt und das bekommt man immer mit einem deutschen Scheidungsurteil

    Wie die ganze Geschichte erbrechtlich aussieht - da wirds deutlich komplizierter! Ich würde aber sagen, das ist dann ziemlich weit hergeholt. Die, die das betreffen könnte - also Grundbesitz/Vermögen in Thailand, sollten sich dann zusätzlich bei einem Anwalt schlau machen.

  11. #20
    Avatar von tomtom24

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen

    Ich habe vor einigen Jahren in BKK Ban Rak eine Thailänderin geheiratet, die kurz danach spurlos verschwand.
    Der Satz, wie ich finde, hat was

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