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Das deutsche Finanzamt erkennt keine Unterhaltszahlungen mehr an

Erstellt von mustang99, 31.05.2013, 16:53 Uhr · 92 Antworten · 10.879 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Somit haben Wochenendbeziehungen, oder wenn Ehepartner sich nur wenige Tage im Jahr sehen, keinerlei steuerliche Nachteile.

    Mögliches Beispiel: Eine mit einem Deutschen verheiratete Thailänderin, wohnhaft seit 2011 in Deutschland. Ende 2011 nach Thailand geflogen. Bis heute dort. Dem Ehemann wurde für das Jahr 2012 die Steuerklasse drei zugestanden. Begründung: Die Trennung ist nicht auf Dauer ausgelegt, da die Ehefrau aus familiären Gründen zurück nach Thailand gekehrt ist um ein Elternteil zu pflegen.
    Ob der Ehemann 2012 seine Frau in Thailand besucht hat oder nicht ist dabei unerheblich.
    Stimmt, der BFH hat entschieden, dass bei so weiten Entfernungen auch zwei Wochen Zusammensein ausreichen, und die Familienheimreise kann dann auch mal ein Jahr ausfallen.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Stimmt, der BFH hat entschieden, dass bei so weiten Entfernungen auch zwei Wochen Zusammensein ausreichen, und die Familienheimreise kann dann auch mal ein Jahr ausfallen.

    Irgend so etwas hatte ich auch im Gedaechtnis.
    Mein Respekt vor dem Alter und der Weisheit liess mich dann aber schnell glauben.

    Danke fuer den Hinweis.
    Es geht also immer (irgend) was.

  4. #43
    Avatar von Chak

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    Klar, es geht vieles, auch vieles, was nicht jeder Finanzbeamte weiß und deshalb erstmal nicht akzeptiert.

  5. #44
    Avatar von regn

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    Zitat Zitat von pongneng Beitrag anzeigen
    Was da an (theoretischer) Steuerersparniss rauskommt ist lachhaft und der ganzen Mühe nicht wert. Da ja Th. für die dt. Steuerbehörden immer noch als Billigstland gilt, also Länderkategorie 4, wird ja der Unterhalt bei der Berechnung geviertelt.
    heißt das, nur ein Viertel der Zahlungen wird berücksichtigt und mindert das zu verst. Einkommen?
    Ist es einfacher, wenn die Eltern über 70, und damit nicht mehr erwerbstätig sind?

  6. #45
    Avatar von ediundbledi

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    Zitat Zitat von regn Beitrag anzeigen
    heißt das, nur ein Viertel der Zahlungen wird berücksichtigt und mindert das zu verst. Einkommen?
    Ist es einfacher, wenn die Eltern über 70, und damit nicht mehr erwerbstätig sind?
    was bei tatsächlichen Zahlungen ist weiß ich nicht, aber Freibeträge, z.B. Kinderfreibeträge werden tatsächlich nur zu 25 % anerkannt, d.h. statt ca. 6.xxx EUR kann man nur 1.7xx EUR steuermindernd gelten machen. Wenn man viel Steuern zahlt, spart man aber auch.

  7. #46
    Avatar von Johndoe59494

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    Neuerung 2014: Thailand ist jetzt hälftiges Land.
    Wir hatten seit 8 Jahren noch nie ein Problem, immer abgesetzt und wurde auch immer anerkannt. In 2013 sogar sämtlichen Fluthilfe-Zahlungen aus 2012!

  8. #47
    Avatar von mitchel

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    Bei mir fließt zwar kein Geld nach Thailand aber mal eine Verständnisfrage dazu:
    Es dürfen die Zahlungen nach Thailand bis max 4002€ (8004€ / 2) als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuererklärung angegeben werden. Alles was unterhalb von 7% (verheiratet / keine Kinder) der Einkünfte ist wird als zumutbare Belastung gesehen und können nicht in der Steuererklärung angegeben werden bzw. werden vom Finanzamt nicht berücksichtigt.
    D.h. doch im Gegenzug sogar bei voller Unterstützung mit 4002€ nach Thailand hat es bei der Steuererklärung ab ca. 57.000€ Jahreseinkommen keinen Einfluss.
    Bei 40.000€ sind es auch gerade einmal 1202€, welche steuerlich berücksichtigt werden. Immer mit voller Unterstützung von 4002€ gerechnet.

    Habe ich einen Denkfehler oder macht ihr euch wirklich die Mühe wegen minimaler Steuerrückerstattung?

  9. #48
    Avatar von regn

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    Also ich dachte, man gibt die Zahlungen im Formular "Unterhalt" an - das wäre dann aber wohl was anderes als es als außergewöhnliche Belastung zu deklarieren. Wie hast Du , Johndoe59494, das gehandhabt?

  10. #49
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von regn Beitrag anzeigen
    Also ich dachte, man gibt die Zahlungen im Formular "Unterhalt" an - das wäre dann aber wohl was anderes als es als außergewöhnliche Belastung zu deklarieren. Wie hast Du , Johndoe59494, das gehandhabt?
    Man gibt sie zwar in der Anlage Unterhalt an, dennoch sind Unterhaltszahlungen außergewöhnliche Belastungen.

  11. #50
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von mitchel Beitrag anzeigen
    Habe ich einen Denkfehler oder macht ihr euch wirklich die Mühe wegen minimaler Steuerrückerstattung?
    Ja, der Fehler ist, es wird bei diesen außergewöhnlichen Belastungen keine zumutbare Belastung abgezogen, deswegen lohnt sich das, außer man zahlt keine oder nur wenig Steuern.

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