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Beschäftigung einer Familienangehörigen aus Thailand

Erstellt von ponschai, 23.02.2013, 17:15 Uhr · 21 Antworten · 2.473 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von ponschai

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    Beschäftigung einer Familienangehörigen aus Thailand

    Des öfteren höre ich das Angehörige der thailändichen Ehefrau im Betrieb in Deutschland mitarbeiten.
    Auch ich möchte gerne einen Verwandten aus LOS bei mir saisonal im Restaurant beschäftigen.
    Allerdings werde ich nirgendwo findig, wie ich dies bewerkstelligen könnte. Anscheinend ist per Gesetz geregelt das fast ausnahmslos nur hochqualifizierte ein dementsprechendes Visum erhalten.
    Trotzdem kenne ich zwei Thairestaurants wo die Schwestern der Thai Ehefrau eine Arbeitseraubnis erhielten.
    Bei Nachfragen geben diese sich äusserst zugeknöpft und wollen nicht mit der Wahrheit herausrücken wie sie die AE erhielten.
    Wer weiss hier Rat

  2.  
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  3. #2
    Avatar von phimax

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    Spezialitätenköche aus Thailand
    In Thailand hat der Koch die Qualifikationsprüfung vor der Visabeantragung beim
    Bildungsträger in Bangkok abzulegen. Die fällige Prüfungsgebühr ist durch den Arbeitgeber
    zu entrichten.
    Mit dem (bestandenen) Prüfungszeugnis, sowie dem bereits erwähnten Arbeitsvertrag und den
    von der Deutschen Botschaft benötigten Unterlagen kann er die Einreise bei der Deutschen
    Botschaft beantragen.

    Quelle (PDF)

    Ich denke, in dieser Richtung solltest du dich weiter informieren.

  4. #3
    Avatar von ponschai

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    Das mit dem Spezialitätenkoch weiß ich auch. Allerdings haben auch die Angestellten der uns bekannten Restaurants diese Papiere nicht (zumindest nicht legal erworben). Diese gegen genügend Teegeld zu erwerben gestaltet sich selbst vor Ort (Bangkok) äußerst schwierig.
    Kannte bis jetzt kein Problem in LOS das nicht mit Geld zu regeln war deswegen mein Hilfeersuchen im Forum.

  5. #4
    Avatar von franky_23

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    Ist die Frau ggf. formal mit einem Europäer verheiratet?

  6. #5
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von ponschai Beitrag anzeigen
    Kannte bis jetzt kein Problem in LOS das nicht mit Geld zu regeln war...
    In TH für TH, nur soll die Angehörige längere Zeit nach DE.

    Dein Anliegen klingt irgendwie nach einer schönen Zeit in DE für die Angehörige.
    Wird wohl schwierig...

  7. #6
    Avatar von ponschai

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    Nein, ist nicht verheiratet und ist mit 45 Jahren auch nicht mehr daran interessiert. Hat auch genügend Geld auf dem Konto bzw. Haus- und Grundbesitz (Rückkehrwilligkeit also gegeben).

    @ phimax
    Der primäre Grund des Kommens läge auch nicht darin das sie eine schöne Zeit hätte, sondern darin das wir eine vollwertige Köchin hätten der meine Frau nicht alles tausendmal erklären müssste.

  8. #7
    Avatar von franky_23

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    Je nachdem wie reich sie ist.

    § 7 Abs. 1 Satz 3 AufenthG bietet so ein allgemeine Option, die aber äusserst selten angewandt wird. Allerdings ist da die Arbeitserlaubnis fraglich.

    Wie aufwändig wäre es dieses Spezialitätenkochkurs zu machen? Könnte aber sein, dass dann die AE auch nur für einen begrenzten Zeitraum (max. 3 oder 5 jahre) erteilt wird.

    Rückkehrwilligkeit ist nur für das Schengenvisum interessant. Damit bekommt sie keine Arbeitserlaubnis.

  9. #8
    Avatar von kcwknarf

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    Merkwürdig. Sonst hört man doch immer, dass es total einfach wäre, nach Deutschland zu gehen und man dort dann ALLES machen könne. Wo bleiben denn die "Experten" bei der Beantwortung dieser Frage in diesem Thread ??? Oder ist es eben doch nicht so einfach?

  10. #9
    Avatar von franky_23

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    knarf, du weisst doch, dass die einfachste Option ist einen in D lebenden EU ler zu ehelichen.

  11. #10
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    knarf, du weisst doch, dass die einfachste Option ist einen in D lebenden EU ler zu ehelichen.
    Du meinst also, man mißbraucht das Sakrament der Ehe, um den Integrationswillen in die berufliche deutsche Gemeinschaft zu zeigen und das Wohlwillen der Politiker zu erhalten? Ja, das könnte natürlich klappen. Gegen Provision könnte ich vielleicht einige Leute für eine Scheinehe auftreiben. Ach was, für solche einen sozialen Zweck mache ich es auch für lau (also finden, nicht selbst heiraten).
    Noch besser wär es, wenn man dem Staat auch noch ein Kind schenkt - so als kleines Mitbringsel.
    Na ja, ich bin mal gespannt, was hier noch so für Lösungen kommen. Natürlich gibt es ja welche, aber bei weitem nicht so einfach, wie immer wieder suggeriert wird. Ich würde hierfür mal einen Spezial-Dienstleister aufsuchen.

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