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Beglaubigungen von Heiratsurkunden

Erstellt von phi mee, 26.09.2012, 22:22 Uhr · 24 Antworten · 2.406 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von phi mee

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    Exclamation Beglaubigungen von Heiratsurkunden

    Ich habe da mal eine kleine Frage für einen Freund für die Beglaubigungen der Heiratsurkunde.

    M. W. muss die internationale Heiraturkunde beim Ministerium, hier Düsseldorf, überbeglaubigt und danach von einem vereidigten Dolmetscher übersetzt werden. Ihm wurde jetzt von Konsulat in Frankfurt gesagt, dass diese dann noch in Frankfurt legalisiert werden muss und dafür Beide, Aufgrund der Namensänderung, persönlich erscheinen müssen.


    Ist das neu? Falls das wirklich erforderlich ist, sollte das doch auch in Essen möglich sein, oder?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von clavigo

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    Hallo, phi mee, und schönen Gruss vom Sohnemann, der hat ja vor den Ferien ein praktikum im Essener Konsulat gemacht: Geht definitiv nicht,nur in FFM! Dein Freund soll sich mal bei Khun Nakasano in Essen melden, falls er Zweifel hat!

  4. #3
    Avatar von phi mee

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    Danke für die schnelle Antwort. War auch so geplant morgen früh erst mal in Essen anzrufen. Wäre natürlich schön die Fahrt nach Frankfurt zu sparen.

  5. #4
    Avatar von franky_23

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    Soweit ich es in Erinnerung habe geht Überbeglaubigung ähnlich wie Beglaubigung einer dt. Geburtsurkunde für ein in D geborenes binatioanales Kind nur in Frankfurt oder Berlin.

    Das Verfahren ist richtig. Erst Beglaubigung (Apostille). Je nach Wohnort, kann dies ggf. auch erst mal zur Kreisbehörde und dann zur Bezirksbehörde gehen.

    In den meisten Fällen kann dies aber schriftlich gemacht werden. Wohlgemerkt das Apostilleverfahren. Denke nach Frankfurt muss man persönlich. Bei der Heiratsurkunde weiss ich nicht ob beide dabei sein müssen. Bei der Geburtsurkunde eines Kindes müssen beide vor Ort sein.

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Wieder so eine Frage, die auf schon längst ausgestorben geglaubte Vorgehensweise hinausläuft.

    Wie auf der website von Kiesow dargestellt gibt es von denen schon seit längerem ein Paket zur Legalisierung einer in D entstandenen internat. Heiratsurkunde inkl. der dort ja festgehaltenen Namensänderung. Preis so ca. 130 Euro.
    Die internat. Heratsurkunde braucht auch keine Apostille mehr. Es läuft vielmehr so ab, dass nach Übersetzung ins Thail. die Dt. Botschaft und das thail. Außenministerium die noetigen Legalisierungsstempel erteilt. Ist bereits mehrfach hier im Nittaya dargestellt worden, berichtet worden, beleuchtet worden.

    Eine thail. Auslandsvertretung ist in diesem Verfahren überhaupt nicht mehr beteiligt. Das behaupten die Jungs in Frankfurt nur, um nicht das gute Geld für die Vorbeglaubigung zu verlieren. Verlangen gar noch persoenliches Erscheinen und brauchen dann auch noch 3 Werktage für alles.

    Aber wer Spaß an der Abwicklung von Behoerdenketten hat, der soll es doch. Kommt sogar teurer als das Paket von Kiesow. Und zunächst müßte man im übrigen nicht ins Ministerium, sondern zum Regierungspräsidium. Die Regierungspräsidenten bilden in den Flächenstaaten die sog. Mittelinstanz, sie sind die Rechtsaufsicht der Städte- und Gemeindeverwaltungen.

  7. #6
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Und zunächst müßte man im übrigen nicht ins Ministerium, sondern zum Regierungspräsidium. Die Regierungspräsidenten bilden in den Flächenstaaten die sog. Mittelinstanz, sie sind die Rechtsaufsicht der Städte- und Gemeindeverwaltungen.
    Welche Regierungspräsidien hat Bayern?
    Ein Regierungspräsident bildet die Mittelinstanz? Die Behörde vielleicht schon. Teilweise ist es halt so, dass in einer Mittelbehörde nicht alle Unterschriften zum Vergleich vorliegen, deshalb noch eine Vorbeglaubigung durch die unteren Behörden z.B. Kreisbehörden.

    Wie es jemand macht bleibt jedem selbst überlassen. zu den 130.-- Euro kommen da noch die Postgebühren dazu?

  8. #7
    Avatar von phi mee

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    Problem ist, dass sich Kiesow und die Website des Konsulates in Frankfurt widersprechen.
    Ausserdem verlangte auch die vereidigte Dolmetscherin, dass die internationlae Heiratsurkunde erst die Apostille vom Regierungspräsidenten braucht bevor sie diese übersetzt. Soweit so gut. Die Beiden dürften gerade in Düsseldorf vor Ort sein und fahren danach zur Dolmestscherin nach Essen.

    Ich war zunächst auch der Meinung, dass sie nicht auch noch Freitag morgen nach Frankfurt müssen. Leider drängt bei den Beiden die Zeit, da sie nochmal für ein paar Monate zurück nach Thailand fliegt um dort in ihrer Firma ein Projekt abzuschließen, bevor sie endgültig nach Deutschland kommt.

    Grundsätzlich sehe ich auch nicht den Sinn nochmal beim Konsulat beglaubigen zu lassen. In Bangkok werden sie im November gemeinsam zum Department of Foreign Affairs gehen um die Heirat und Namensänderung überbeglaubigen zu lassen und das ist doch die übergeordnete Behörde des Konsulates.

  9. #8
    Avatar von phi mee

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    Habe gerade nocmal selber in meinem Archiv hier gesucht weil ich dort den Ablauf bei mir damals geschrieben hatte.

    Wir mussten auch die Namensänderung in Frankfurt vornehmen lassen, da das AA gefordert hatte die Namensänderung umgehend im Pass vornehmen zu lassen und wir erst 1 Jahr später wieder nach LOS fliegen und dabei die endgültige Namensänderung vornehmen lassen wollten. Da ging es aber noch per Post und wir mussten nicht persönlich erscheinen. Dauerte damals drei Wochen.

    M. E. trifft das auf die Beiden aber nicht zu, da sie ja nicht hier bleibt sondern nächste Woche wieder nach LOS fliegt. Sie hat auch keine Aufenhaltserlaubnis beantragt da noch nicht klar ist wieviel Monate sie noch benötigt um ihr Projekt abzuschließen. Das macht sie erst wenn sie dann im nächsten Jahr endgültig nach Deutschland kommt. Wozu also nach Frankfurt????

    Wohlgemerkt hatte er beim Konsulat in Frankfurt angerufen, aber ich bin mir nicht sicher ob die alles richtig verstanden haben. Ist ja Thaistyle, wenn man keine Ahnung hat, einfach irgendeine Antwort geben. Blos nicht das Gesicht verlieren.

  10. #9
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Habe gerade nocmal selber in meinem Archiv hier gesucht weil ich dort den Ablauf bei mir damals geschrieben hatte.

    as auf die Beiden aber nicht zu, da sie ja nicht hier bleibt sondern nächste Woche wieder nach LOS fliegt. Sie hat auch keine Aufenhaltserlaubnis beantragt da noch nicht klar ist wieviel Monate sie noch benötigt um ihr Projekt abzuschließen. Das macht sie erst wenn sie dann im nächsten Jahr endgültig nach Deutschland kommt. Wozu also nach Frankfurt????
    Die gute Frau soll die AE beantragen. Nirgends steht geschrieben, wann sie das Kärtchen abholen muss. Wenn dies nicht innerhalb von den 3 Monaten passiert, dann bekommt sie eine Fiktionsbescheinigung, dass das nationale Visum weiterhin gilt. Dann kann sie ja in aller Ruhe den Pass in Thailand ändern und die AE wird halt erst danach erstellt.

    Begründung: die Aufenthaltszeiten für eine NE bzw. Einbürgerung laufen erst ab dem Zeitpunkt in dem das Familienleben in D ist.

    Sollte sich herausstellen, dass es länger als 6 Monate dauert, dann wird halt eine Beibehaltungsgenehmigung beantragt. Vielleicht will sie ja auch an Weihnachten noch mal nach D. Dann beginnt die 6 Monatsfrist erneut. Das gilt natürlich nur, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt in D hat.

  11. #10
    Avatar von phi mee

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    Er hat seine gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland. Ihm wurde gestern beim AA gesagt für die Erteilung einer AE müsste sie mindestens 3 Monate in Deutschland gewesen sein. Sie hat ja ein Visum zur Eheschließung für 3 Monate. Sie ist aber nur rund 3 Wochen in Deutschland. Da sie aktuell nicht genau weiss wann sie endgültig kommt und somit ihr gewönlicher Aufenhalt noch Thailand ist, erstellt das AA noch keine AE.

    Das ist aber kein Problem. Da sie die Eheschließung ja beim AA angemeldet haben, kann sie jederzeit problemlos ein Visum bekommen, welches ja bei Eheleuten m. W. sogar kostenlos ist. Sobald sie endgültig nach Deutschland kommt kriegt sie auch umgehend eine AE. Haben beide gestern so mit dem AA abgesprochen.

    Es geht hier ausschließlich um die Frage "Warum nach Frankfurt um die Heiratsurkunde mit Namensänderung nochmal beglaubigen zu lassen."



    PS: Wo ist denn der Schwurbelkönig wenn man mal eine gezielte Auskunft braucht. Richard muss doch wissen was das Department of Foreign Affairs aktuell an Unterlagen fordert.

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