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Arbeit von Thailand aus, Teil 2

Erstellt von Amarant, 28.04.2010, 13:16 Uhr · 58 Antworten · 8.157 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Zitat Zitat von strike",p="851332
    Thaimax schlug die Kanaren vor, nicht die Karibik
    Ja, habe ich inzwischen auch gemerkt. Kommt davon, wenn man zu schnell liest. Es ändert aber nicht viel. Deutsche sind doch schon skeptisch, wenn der Firmensitz in Österreich oder der Schweiz ist. Da müsste der Firmensitz schon Mallorca sein, da der deutsche Michel das für ein deutsches Bundesland hält.

    Ich habe mich aber gerade mal näher mit der kanarischen Sonderzone befasst. Ist für einige Bereiche sicherlich sehr reizvoll (z.B. die Entwicklung und Vermarktung von modernen aufblasbaren Fluggeräten). Für die 3 Monate vom Threadstarter aber zu aufwendig.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Thaimax

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Stimmt, ob jetzt auf den Kanaren, oder in der Karibik, viele Kunden im Customer-Bereich sind da etwas skeptischer.

    Zur deutschen Rufnummer... ich habe seit ca. 5 Jahren eine Münchner Rufnummer, damals ganz bequem über Sipgate eingerichtet, ich glaube aber, dass man das heute nur mehr dann machen kann, wenn man tatsächlich einen Wohnsitz dort hat. Die alten Nummern bleiben aber unberührt.

    Es spricht aber auch nichts dagegen 2 Firmen zu unterhalten, speziell in der Werbebranche hat das riesige Vorteile, weil man, je nach Bedarf und ganz legal, sich gegenseitig Rechnungen ausstellen kann. Die deutsche Firma kann ja alles umsetzen, die Kosten werden aber offiziell auf den Kanaren verursacht, weswegen die kanarische Firma der deutschen Firma Rechnungen über diese Leistungen stellt. - Das ist ein ganz normaler Vorgang, der täglich hunderte Male in diese Richtung getätigt wird, speziell in der Werbebranche.
    Die Kosten, um auf jeden Fall unkontrollierbar zu bleiben, sind natürlich immer KUnden-Akquisitationskosten, die kann einem keiner vorschreiben.

    Möglichkeiten gibts genug, ab welchem Jahresumsatz sich das auszahlt hängt von der Branche ab.

  4. #33
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    glaube aber, dass man das heute nur mehr dann machen kann, wenn man tatsächlich einen Wohnsitz dort hat
    Sipgate sendet zur Überprüfung ein Schreiben mit einer "Pin" oder zur Rückantwort, genau weiß ich es nicht mehr, an die angebene Adresse. Notfalls kann ein Bekannter für die eine Woche Wartezeit den Namen mit auf seinen Briefkasten schreiben. Aber der TS lebt ja noch in DE.

    Zum Thema Kunden: Wir haben uns in unserer Startphase etwa 2 Jahre intensiv um einige Großagenturen im Raum Hamburg und München bemüht. Telefonisch und per Anschreiben mit entsprechenden Werbematerial. Einen dieser Kunden konnten wir dann auch tatsächlich in Hamburg klarmachen. Nach unserem Firmenumzug nach Hamburg knapp 2.5 Jahre später wurden es dann in kürzester Zeit (wieder Anrufe und Anschreiben) ca. 7 - 8 und damit 90 % des Gesamtmarktes im Raum Hamburg.

    In München ist es bis heute bei einem geblieben. Allerdings ist der zu erwartende Umsatz dort deutlich kleiner, so daß sich ein echter Umzug nicht lohnte. Hatte aber trotzdem schon mal an die Gründung einer "Briefkastenfiliale" gedacht. Im Zweifel könnte man je nach Gewerbe fast ein paar Jahre von Großstadt zu Großstadt ziehen, die Altkunden verliert man im Normalfall nicht .

  5. #34
    Avatar von Thaimax

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Dann sind die ja ganz schön streng geworden, bei Sipgate.

    Ich hatte diese Nummer damals, als ich noch auf Mallorca wohnte, eingerichtet, ich musste lediglich eine deutsche Handy-Nummer angeben. - Einfach die Nummer eines Freundes angegeben, der erhielt aber nie einen "Kontrollanruf", oder ähnliches, es wurde damals auch kein Pin verschickt. - Diesen Account lade ich nach wie vor mit meiner spanischen Kreditkarte auf.
    Ich glaube aber nicht, dass da noch irgendwas passieren wird, ich denke einfach, dass die Möglichkeit des Abgreifens einer deutschen Nummer einfach zu oft missbraucht wurde, und deswegen sorgfältiger mit der Vergabe umgegangen wird. - Bei den Betamax-Geschichten, wie Voipstunt, Voipcheap, Sparvoip,...... bekommt man ja auch ohne irgendwelchen Überprüfungen eine deutsche Nummer, sofern man halt einfach eine deutsche Adresse angibt.

    Dein Beispiel zeigt aber sehr schön, wie wichtig der richtige Standort sein kann, auch wenn er mit der Arbeit selber so gut wie gar nichts zu tun hat.

  6. #35
    Avatar von maphrao

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Stimmt, bei VoipDiscount.com habe ich meine deutsche Festnetznummer bekommen, allerdings konnte ich da den Standort nicht auswählen.
    Bei Skype habe ich eine zweite Nummer mit Ortsvorwahl meines ehemaligen Wohnortes beantragt, dazu musste ich nur bestätigen, dass ich dort wirklich wohne. Ist aber kein großes Problem, denn ich habe die Adresse meiner Eltern angegeben und die wissen Bescheid.

  7. #36
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Vorzumachen, dass man in Deutschland sitzt, ist natürlich nicht das Problem. Ich habe mittlerweile 5 Festnetznummern aus verschiedenen Orten. Man muss halt nur Leute kennen, die einem helfen.

    Es gibt ja inzwischen auch Anbieter für virtuelle Büros. Die geben einem eine Dummy-Adresse, Telefonnummer, beantworten oder leiten als Sekretärin Anrufe und auch Post weiter. Und die bieten auch für echte Kundengespräche Büros auf Stundenbasis an. Gibt es komplett schon ab rund 70 EUR im Monat. In Urlaubsfällen nutze ich solche Dienste auch (zumindest für Telefonanrufe). Funktioniert tadellos und erzeugt auch gleich einen seriösen Touch: "scheint ja ein großer Laden zu sein".

  8. #37
    Avatar von Amarant

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Heute war ich bei Steuerberater, aber das war sinnlos... Der gute Mann war sichtlich mit der Situation überfordert, von Arbeit im Ausland hat er noch gar nie was gehört, und noch keine Fälle gehabt wo jemand etwas ähnliches gemacht hat.... ohje.

    Ich denke ich werde erstmal die "sichere" Schiene fahren und mich hier in DE anmelden, brav Steuer zahlen und mich dann in Ruhe nach anderen Wegen umschauen, das eventuell auch länger zu machen.

    Vielen Dank für die vielen Anregungen bisher :-)

  9. #38
    Avatar von ernte

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Beschreibe doch mal deine Tätigkeiten die du ausüben wirst.

  10. #39
    Avatar von Samurain

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Zitat Zitat von Amarant",p="852518
    Ich denke ich werde erstmal die "sichere" Schiene fahren und mich hier in DE anmelden, brav Steuer zahlen
    Wieso?
    Wenn indische Softwareentwickler aufgrund der Globalisierung (billiger) deutschen S. vorgezogen werden,
    kann man umgekehrt auch im Rahmen der Globalisierung dem aufstrebenden thailändischen Staat die Steuern zukommen lassen statt dem niedergehenden deutsche Staat, dann kann Westerwelle weniger Geld zugunsten seiner geliebten Taliban "in die Hand nehmen".

    Ist halt die von allen gewünschte Globalisierung . . .

  11. #40
    Avatar von Amarant

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    Re: Arbeit von Thailand aus, Teil 2

    Ich denk im Grunde auch so, aber ich muss mich ein wenig beeilen und will nich überstürzt irgendwas undurchdachtes machen.

    Ihr habt mir hier wirklich eine Menge guter Tipps und Ideen gegeben, nun liegts an mir das beste an den Ideen umzusetzen, wozu ich aber viel viel mehr Infos und Zeit brauche.

    Die Sache ist das ich ab nächsten Monat selbstständig bin, und da geht mir langsam die Zeit aus :-) Vor allem hab ich mir etwas mehr Hilfe von meinem Steuerberater erhofft, was aber ja auch nicht geklappt hat. Und ohne irgendein Wissen was das alles angeht wird wohl die sicherere aber teurere Schiene die bessere sein.

    Was ja nicht heisst das ich aufgebe:-) Wenn ich länger in TH bleiben will als 3 Monate werd ich mir wohl sowieso was anderes einfallen lassen müssen, denn alle 15 Tage Visa Erneuerung (oder halt die 30 per Luftweg) ist schon hart.

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