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Anerkennung Kindererziehungszeiten

Erstellt von phi mee, 06.03.2014, 09:56 Uhr · 27 Antworten · 9.770 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Arbeitest du jetzt an ihrer Abfindung ?
    Daran arbeite ich fast seit dem ersten Tag durch einen Sparvertrag auf ihren Namen auf den ich monatlich einzahle.

    Würdest du deiner Frau keine € 70 Extrataschengeld im Alter gönnen?
    Ihr seid ja nicht von Kindererziehungszeiten im Ausland betroffen, aber wenn du mal den Löffel abgibst und deine Frau nur 55% deiner Rente bekommt, tut jeder Extraeuro gut der noch zusätzlich reinkommt.


    Damit sollten wir es aber auch belassen. Dieser Thread sollte möglichst frei bleiben von nebensächlichen Dingen um übersichtlich zu bleiben. Ansonsten müsste ein Nebenthread eröffnet werden wie z. B. "Gründe warum ich meiner Frau eine, wenn auch kleine, Rente ermöglichen will.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von phi mee

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    Weil mich das ganze wurmt, habe ich jetzt zusätzlich nochmal bei der Service Hotline der deutschen Rentenversicherung angerufen.

    Die sagen wieder ganz klar, dass die Kindererziehungszeiten nicht anerkannt werden. Es wäre daher besser gewesen ich hätte einfach "nein" angekreuzt und wäre gar nicht erst auf die Kinder eingegangen.


    Wenn man Fragebögen vom Amt bekommt sollte man wirklich erst einmal den Lebensberechtigungsschein des zuständigen Sachbearbeiters anfordern bevor man überhaupt was beantwortet.

  4. #13
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Ihr seid ja nicht von Kindererziehungszeiten im Ausland betroffen
    Nach dem was man hier so liest sind es doch einige die im Ausland Kinder erziehen, oder zumindest versorgen. Falls daraus Rentenansprüche entstehen sollten, dann wäre das sicher sehr interessant.

    Ich war immer davon ausgegangen dass alles was ich in Thailand so treibe rententechnisch völlig irrelevant wäre, deshalb habe ich mich auch nie um irgendwelche Ansprüche gekümmert. Aber wenn es in Deutschland jetzt so sein sollte dass die türkischen Omas für alle ihre Kinder, die sie in Anatolien aufgezogen haben, Rentenansrüche erwerben, dann würde ich mich auch mit dem Thema mal ernsthaft beschäftigen wollen.

  5. #14
    Avatar von phi mee

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    @ffm

    Die Aussage meinerseits bezog sich nur speziell auf Joerg_N, dessen Frau, wie bei mitlesenden Forenmembern bekannt, keine Kind in Thailand, sondern nur einen Sohn in Deutschland mit ihm hat. Bei Joergs Frau wird daher selbstverständlich die Erziehungszeit anerkannt.

  6. #15
    Avatar von phi mee

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    Ich habe heute Morgen nochmal beim zuständigen Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung nachgefragt.

    "Ja, das macht was aus, vielleicht auch nur ein paar Pfennig im Monat aber es kann sich auch auf die Wartezeiten auswirken. Hauptsache wir haben es schon mal in der Akte."

    Ich denke das sich damit @Tiras und meine erste Vermutung bestätigt, dass man einfach nur Unterlagen sammeln will.
    Allerdings hat er mir nochmals bestätigt, dass ihm eine einfache Kopie der thailändischen Geburtsurkunde völlig ausreichen würde.
    Die sollten unsere beiden Mädels ja in ihren Unterlagern haben und ich werde ein paar Kopien aus dem Urlaub mit zurück nehmen und nach dem Urlaub einreichen. Der Aufwand ist ja relativ gering.

    Bei meiner Frau wäre wegen des nicht aufgestockten Minijobs ja schon eine Anrechnung auf die Wartezeiten eventuell nützlich.

  7. #16
    Avatar von clavigo

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    Moin, phi mee! Schade dass Du schon so bald fliegst so kurzfristig bekommst du sicher keinen Termin bei der Beratungsstelle der RV in Essen. Die sind im allgemeinen sehr hilfsbereit - besser als die Schnarchsäcke in Berlin.Da würdest du auch alles Schwarz auf Weiss gleich ausgedruckt bekommen.

    Für alle Fälle: Tel. 0201-1898-01, Hindenburgstr. 88

  8. #17
    Avatar von phi mee

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    Hallo clavigo,

    genau in dieser Beratungsstelle sitzt ja mein Sachbearbeiter mit dem ich gestern und heute gesprochen habe. Ich hatte da vor ca. 2 Wochen die bearbeitete Kontenklärung abends eingeworfen und dann die schriftliche Aufforderung bekommen die Geburtsurkunden nachzureichen. Der Sachbearbeiter wurde als Ansprechpartner für eventuelle Rückfragen benannt.

    Es lag auch ein Blatt dabei womit ich einen Beratungstermin vereinbaren konnte. Als Berufstätiger habe ich für so einen Sch... einfach keine Zeit. So weit wie möglich versuche ich Beratungen telefonisch aus dem Büro zu erledigen. Mal eben 1/4 was dringendes privates erledigen ist was anderes als sich jedes Mal 3-4 Stunden frei nehmen zu müssen.

    Die telefonische Beratung war soweit auch völlig ok und sehr freundlich, allerdings nagen an mir doch einige Zweifel ob den wirklich was dabei herauskommt. Sehr gut fand ich die Aussage, dass eine einfache Kopie der thailändischen Geburtsurkunden völlig ausreichend ist. Es wird keinerlei Übersetzung, Beglaubigung oder Legalisierung benötigt. Er hat in der Akte einen Vermerk gemacht das ich während unsere Urlaubes Kopien besorgen werde und erst nach meinen Urlaub einreiche.

  9. #18
    Avatar von phi mee

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    Endstand!

    Meine Frau hat vorgestern ihren Bescheid erhalten. Wie vorhergesagt werden die Kindererziehungszeiten nicht berücksichtigt.
    Begründung: ...kann nicht als Kindererziehungszeit vorgemerkt werden, weil das Kind in dieser Zeit im Ausland erzogen wurde.

    Konnte mir nicht verkneifen unter anderem aus diesem Grund nochmal anzurufen um Kund zu tun das ich mich gelinde gesagt veräppelt fühle und vor allem das die Rentenversicherung die Übersetzung der Geburtsurkunden übernommen hat, denn ansonsten hätte ich die mir entstandenen Kosten bei der deutschen Rentenversicherung eingefordert. Schließlich hat man mir vorher vollmundig erklärt, dass es doch relevant für die Rente meiner Frau wäre. Als einzige Begründung kam dann das ja zumindest pro Kind eine Anrechnungszeit, wegen Schwangerschaft/Mutterschutzzeit, von 4 Monaten zum Tragen kommt. Diese Zeit wird allerdings nicht auf die Wartezeit angerechnet. Bringt also eigentlich auch nichts!


    Dazu sorgte dann noch die Berechnung der erfüllten Wartezeiten dafür das mir mächtig der Kamm schwoll!
    Es sind ja mindestens 5 Jahre / 60 Monate Beitragszeiten/Ersatzzeiten erforderlich um überhaupt eine Rente erhalten zu können.

    Bei einer geringfügigen nicht versicherungspflichtigen Beschäftigung (nur der Arbeitgeber zahlt die Pauschale und der Arbeitnehmer stockt nicht freiwillig auf) werden von 12 Monaten nur 4 anerkannt. Also müssen 15 Jahre gearbeitet werden um auf die 5 Jahre zu kommen. Nun kam ich auf insgesamt 51 Monate bis Ende 2013 bei meiner Frau. Einfache Mathematik sagte mir das es dann 17 anerkannte Beitragsmonate bei meiner Frau sein müssten. Weit gefehlt, es sind nur 10 Monate.

    Bei Minijobs ist es nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter, wie sage ich es freundlich, ausgebeutet werden. Nun ist meine Frau nicht in der Notlage zwingend darauf angewiesen zu sein und so hat sie und auch schon mal ich dem Chef gesagt er soll doch den Schrubber selbst in die Hand nehmen und seinen Schei.s alleine machen.

    Daraus ergaben sich in den Anfangszeiten immer wieder kleinere Lücken in den Beitragszeiten. Nun geht aber die deutsche Rentenversicherung hin und sagt nur wenn das ganze Jahr durchgearbeitet wurde, werden von 12 Monaten 4 Monate anerkannt. Wenn z. B. in einem Jahr nur 9 Monate gearbeitet wurde kann es sein das nur 1 Monat angerechnet wird. Dafür gibt es lt. Aussage des Mitarbeiters der Rentenversicherung eine komplizierte Formel. Auf meine Aussage, dass ich als Kaufmann komplizierte Berechnungsformeln liebe und gerne Nachrechne meinte er nur er kenne die Formel auch nicht man gebe die Daten halt ein und bekomme das Ergebnis.

    Konnte mir nicht verkneifen anzumerken, dass die Rentenkasse aber trotzdem gerne die ganze Zeit die Beitrage kassiert um dann den Arbeitnehmer mit einer dubiosen Formel wieder die Beitragszeiten kaputt zu rechnen. Aber schließlich muss man ja irgendwoher die Milliarden für die Griechen und die ganzen Zuwanderer hernehmen die nichts einzahlen aber jeden Monat kassieren.

    Das Thema freiwillige Aufstockung hat er auch noch kurz angeschnitten, aber meiner Entgegnung, dass er wenn er Banker wäre, er mich jetzt nicht von einer Geldanlage überzeugen konnte hatte er nicht mehr entgegen zu setzen und stimmte mir zu.

    Wenn es letztendlich auch nicht um gewaltige Summen geht, finde ich es dennoch absolut unakzeptable wie sich der Staat gerade an den Geringverdiener zusätzlich bereichert. Es wäre doch das mindeste, wenn schon keine Rentenanwartschaft erreicht wurde, das wenigsten die eingezahlten Beiträge erstattet werden.

    Wenn ich mal davon ausgehe, das Arbeitgeber bisher 51 Monate für meine Frau Beiträge abgeführt haben (15%) und das bis zum Ruhestand sicherlich ca. 150 Monate insgesamt zusammen kommen, dazu werden beim derzeitigen Verdienst ca. 30 € monatlich abgeführt, dann komme ich immerhin auf € 4.500.-


    Die WM ist vorbei, es ist an der Zeit die normal deutsche Fahne wieder einzuholen, ebenso die eigentlich für Privatleute nicht zulässige mit dem Reichsadler, und dafür überall die Deutschlandfahne mit der Banane zu hissen.

  10. #19
    Avatar von wingman

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    Nun, die Flagge mit der Banane habe ich bereits lange als Avatar, die mit dem Bundesadler habe ich nicht und die Reichskriegsflagge habe ich als original geerbt.
    Bezeichnend ist doch, das die "Groko" sich vor einem 100% einig war und zwar in der Diätenerhöhung, das ging ratz fatz durch, nur Herr Gauck zögerte etwas.
    Das Volk und die besonders die Minijobber etc. werden am liebsten beschissen, leider ist das so.

  11. #20
    Avatar von sombath

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    Bin seit 5 Jahren Rentner u. habe in den 5 Jahren einen Minijob für 400 Euro .
    So viel ich weiß , sind die Beiträge in die Rentenvers. nicht rentenwirksam .
    Dh die monatlichen 15 Euro sind für die Katz .

    Sombath



    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Bei meiner Frau ist es so, dass sie nur einen Minijob macht. Diesen ohne Aufstockung für die Rentenversicherung. Somit benötigt sie 15 Jahre um die erforderlichen 5 Mindestjahre zu erzielen für eine Altersrente. 2 anerkannte volle Jahre an Kindererziehungszeiten würde das auf 9 Jahre Minijob ohne Aufstockung reduzieren. Sollte sie so lange einem Minijob nachgehen, wäre damit zumindest eine Minirente ohne zusätzlichen Kostenaufwand möglich.

    z. B. 10 Jahre Minijob bei durchschnittlich € 220 im Monat ohne Aufstockung bringen m. W. etwa € 18 an Rente. Dazu kämen ca. € 55 für 2 Kinder. (Für Geburten nach 1992 gibt es deutlich mehr) € 70 - 75 an Taschengeld monatlich im Rentenalter sollte man ja nicht verschenken.

    Ob es sich lohnt eventuell kurzzeitig aufzustocken wenn die Wartezeit nicht vollständig erreicht wird muss natürlich jeder für sich selbst durchrechnen.

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