Es bestehen durchaus Unterschiede zwischen einer qualifizierte Arbeitskraft und Migrantarbeiter. Letztgenannte erhalten nicht die typische Arbeitserlaubnis in Form eines blauen Buechleins, sondern eine Karte in Art der thailaendische ID-Karte. Dies ist aber nur fuer Staatsbuerger aus Burma, Laos und Kambodscha moeglich.
Natuerlich koennen auch qualifizierte Arbeitnehmer aus den drei genannten Laendern in einer ihrer Qualifikation gerechten Anstellung bei einem qualifizierten thailaendischen Arbeitgeber mit Arbeitserlaubnis-Buechlein arbeiten, doch gelten dann fuer diese auch die Bedingungen wie fuer alle anderen Laender. Unterschiede bestehen nur im erforderlichen zu versteuernden monatlichen Mindestgehalt. Hier spielt dann die Staatsangehoerigkeit eine Rolle.
Im Regelfall ist die Aufenthaltsgenehmigung die groessere Huerde. Naemlich dann, wenn der Aufenthalt auf "B" also Business basiert. Dann muss gegennueber der IMMIGRATION die Qualifikation des Arbeitgebers nachgewiesen werden, was jedoch bei einem Aufenthalt auf "O", z. B. thailaendischer Ehepartner, entfaellt. In diesem Fall ist im wesentlichen die Qualifikation des AN gegenueber dem Arbeitsministerium nachzuweisen. In der Vergangenheit waren Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis eher zwei verschiedene Schuhe doch scheint das Arbeitsminsiterium zwischenzeitlich in die Richtung zu gehen, sich an den Massstaeben der Immigration zu orientieren. Letztes Jahr wurde somit auch ein detaillierteres Antragsformular eingefuehrt und nun ist auch noch die Beibringung eines Gesundheitszeugnisses erforderlich, das nicht aelter als 6 Monate bei Antragsstellung sein darf. Nicht mehr wie in der Vergangenheit nur bei einer Neubeantragung einer Arbeiserlaubnis notwendig, sondern auch bei der Verlaengerung einer bestehenden.
Kernproblem der thailaendischen Behoerden ist, dass in der Vergangenheit auf Teufel komm raus getrickst wurde. Kurzum, je mehr sich Thailand entwickelt, je schwerer wird es in Zukunft sein, sich langfristig unter fadenscheinigen Gruenden im Land aufhalten zu koennen. Das liegt jetzt aber nicht an der hiesigen Korruption sondern an der "Qualitaet" der Auslaender, die das Land magisch anzuziehen scheint. "Ein Leben im Paradies" ist schon eine sehr magische Vorstellung.![]()


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