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Abweichende Namesübersetzung

Erstellt von phi mee, 27.03.2006, 13:38 Uhr · 7 Antworten · 773 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von phi mee

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    Abweichende Namesübersetzung

    Das ältere Töchterchen habe ich jetzt an der Sprachschule angemeldet.
    Zunächst hatte sie mir dazu eine Kopie ihres neuen Passes gemailt.
    Der Name darin ist "Padcha Jai-Im". So schreibt sie es auch selbst immer z. B. als Absender auf Briefen.

    Nun hat sie mir für die Sprachschule ihr Abschlussdiplom der Ramkhamhaeng University geschickt damit sie hier an der Universität eingeschrieben werden kann. Da lautet ihr Name "Phatcha Chai-Im".

    Ich habe zusätzlich in den Unterlagen meiner Frau geschaut die sie bei der Eheschließung mit nach Deutschland gebracht hat. Darunter ist z. B. auch die Scheidungurkunde in der ihr das alleinige Sorgerecht der Kinder zugesprochen wird. Allerdings werden der Name der Tochter hier ebenfalls wie im Diplom geschrieben.

    Was ist zu tun? Kann ich sie nochmals zum Amphoe schicken und einen neuen Pass erstellen lassen in dem die Namen übereinstimmen. Gibt es eine Bescheinigung die bestätigt, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt und die Namensabweichung durch die Übersetzung entstanden ist?



    phi mee

  2.  
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  3. #2
    Avatar von fieberglascoyote

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    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Ich würde die Sprachschule fragen, ob da formlos etwas geschehen kann. Für das Visum hat sie ja den regulären Pass auf den das Visum läuft.

  4. #3
    Enrico
    Avatar von Enrico

    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Die Übersetzer schreiben doch immer: Die Übertragung thailändischer Namen in lateinische Buchstaben.... Bei Eigennamen sind jedoch für denselben Namen verschiedene Schreibweisen möglich.

    Hab ich so vor mir liegen, sollte also keine Probleme bereiten.

    Enrico

  5. #4
    Avatar von phi mee

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    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Zitat Zitat von cndew",p="329721
    Hab ich so vor mir liegen, sollte also keine Probleme bereiten.

    Vielleicht mache ich mir aber auch nur wieder zuviele Gedanken.


    Zunächst habe ich sie ja erst mal nur bei der Sprachjschule angemeldet. Die juckt das überhaupt nicht.

    Das Visum ist noch nicht beantragt, daher meine Frage ob vorher noch was getan werden muss/kann.

    Probleme kann es nur geben bei den weiterführenden Dingen.
    1) Einschreibung bei der Uni durch die Sprachschule.
    2) Anmeldung bei meiner Krankenkasse (als Stieftochter kann sie eventuell für den Zeitraum mit über meine Familienvesicherung laufen)
    3) Anmeldung bei der kindergeldkasse (Solange sie hier zur Schule geht kann ich Kindergeld beantragen)


    phi mee

  6. #5
    Avatar von phi mee

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    7.486

    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Ich habe gerade mit der Krankenkasse gesprochen.

    Die Aufnahme in die Familienversicherung während des Zeitraums wird abgelehnt.

    Obwohl alle geforderten Nachweise zum überwiegenden Unterhalt erbracht wurden, respektive dargelegt wurde wie sie zum entsprechenden Zeitpunkt erbracht werden können, wird es abgelehnt.

    Zunächst wurde als Begründung genannt, dass die Sprachschule dafür nicht ausreichend ist. Nach meinem Hinweis, dass, wie von mir dargelegt, ja eine Anmeldung durch die Sprachschule bei der Uni Essen erfolgen wird und sie dann einen Studentenstatus haben wird, hat die Sachbearbeiterin nochmals bei ihrer Chefin nachgefragt.

    Dann kam plötzlich als zweites Argument, dass ihr Lebensmittelpunkt ja nicht Deutschland sei wenn sie nach einem Jahr wieder zurück kehrt.

    Sie erhält für diesen Zeitraum genauso eine Aufenhaltserlaubnis wie meine Frau auch. Sie könnte also, sofern sie möchte und das AA zustimmt, genausogut anschließend ein mehrjähriges Studium hier in D. machen. Wieso ist also ihr Lebensmittelpunkt nicht in D. solange sie hier studiert???

    Meine Frau könnte ja auch nach einem Jahr wieder abhauen, trotzdem wäre sie bis zu diesem Zeitpunkt bei mir versichert.

    Ich habe das Gefühl, dass aus Unsicherheit heraus im Zweifel mal wieder gegen den Kunden geurteilt wurde. :-(



    phi mee

  7. #6
    Avatar von JT29

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    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Hmm, phi mee,

    Wenn die nicht so wollen bzw. auch nichts Plausibles/Nachvollziehbares rüberbringen,

    dann beantrage dein Begehren schriftlich und beantrage gleich bei Ablehnung um Zusendung eines Bescheides mit Nennung der Rechtsgrundlagen um ggf. weitere Rechtsmittel einlegen zu können.
    Sollte nach 4 Wochen noch keinen Zwischenbescheid vorliegen, gleiches an die nächsthöhere Stelle wenden.

    Dann müssen sich sich damit beschäftigen und entsprechend antworten


    Erinnert mich irgendwie an meinen Vater, da wollte die KK vor Ort nicht bezahlen und begründen - erst als ich dann für ihn in Karlsruhe anklopfte, ging alles plötzlich doch ganz schnell.

    Juergen

  8. #7
    Avatar von phi mee

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    Re: Abweichende Namesübersetzung

    Hallo JT29,

    selbstverständlich alles schriftlich eingereicht mit Kopien der gewünschten Nachweise. Ich habe die Information vorhin vorab bekommen da ich telefonisch nachgefragt habe. Der schriftliche Bescheid geht mir in den nächsten Tagen zu.

    Wer kann mir denn neutrale Auskunft geben über die Rechtslage in einem solchen Fall. Bisher war ich mit meiner Krankenkasse eigentlich recht zufrieden. Ich will ja nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen sondern mich möglichst erstmal informieren ob die Ablehnung so rechtens ist.


    phi mee

  9. #8
    Avatar von JT29

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    Re: Abweichende Namesübersetzung

    @phi mee,


    dann wirst du den Bescheid mal abwarten müssen und nachlesen, wo deren Begründung liegt. So aus dem hohlen Bauch heraus, könnte ich mir das schon durchaus vorstellen, dass die sich rauswinden können - aber dazu fehlt mir schlichtweg die Kenntnis - sorry.

    Lass es uns einfach wissen, was die KK denn so anführt.

    Juergen