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Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

Erstellt von Pustebacke, 28.06.2005, 06:42 Uhr · 30 Antworten · 8.026 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Pustebacke

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    Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Hallo Leute,

    nach erfolgreicher Einbürgerung muss ja die "neue" Deutsche ihre thailändische Staatsangehörigkeit ablegen.
    Wie genau muss sie dieses tun?
    Reicht ein Schreiben an die Botschaft aus oder gibt es sogar geeignete Formulare dafür?

    Danke für Eure Hilfen

    mfg
    pustebacke

  2.  
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  3. #2
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Zitat Zitat von Pustebacke",p="255947
    Hallo Leute,

    nach erfolgreicher Einbürgerung muss ja die "neue" Deutsche ihre thailändische Staatsangehörigkeit ablegen.
    Wie genau muss sie dieses tun?
    Reicht ein Schreiben an die Botschaft aus oder gibt es sogar geeignete Formulare dafür?

    Danke für Eure Hilfen

    mfg
    pustebacke
    Schau mal in diesen Link, da steht alles.
    Seite 26 ansteuern

    http://www.beepworld.de/members/pung...tscherpass.htm

    Leider konnte ich auch von dieser Seite nichts über die Kosten erfahren, das wäre aber der Punkt den man wissen sollte.

    zur Ergänzung:

    ich erwarte in den nächsten Tagen Antwort von der Migrantionsstelle, habe von da Infos angefordert.

    Wenn ich näheres Erfahren sollte werde ich es Dir per PM wissen lassen.

    Bei überschlägiger Rechnung bin ich pro Person auf gesamt circa 8000 € gekommen.

    Mit Übernachtung, auch Zeuge in DE
    Flug, da persönliches Erscheinen in TH
    Hotelkosten in TH
    Anwaltskosten, da Rechtsbeistand Pflicht circa 90.000 Bath
    Die nötigen Papiere in vielfacher Kopie - beglaubigt -
    eine Unmenge an Fotos, selbst von Verwandeten -----
    jedenfall eine Unmenge an Geld und so weiter.
    Zeit bis zum endgültigen Entscheid in TH 3 Jahre.

    Deutscher zu werden ist nicht teuer 245 €, aber Ablegen geht ins Geld.

    Oder einfach sagen -- ich bin keine Thai mehr --- . basta.

    Hatte schon vor langer Zeit einen Tread angestossen, nur kam keine Antwort, nicht einmal ein Hinweis wie´s geht. Auch in diesem Forum sind einige die die Prozedur mit ihrer Frau schon gemacht haben, Fehlanzeige. Auch bei einem Dolmetscher von dem ich definitiev weis das eine Einbürgerung war, kam nur schweigen. Nicht einmal eine Antwort das gelesen wurde.
    Versteh ich nicht, mus ein grosses Geheimnis sein wenn man wechseln will.


    Gruss, -------------------- >>

  4. #3
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Das kann doch nicht wahr sein.

    Was muss man alles machen, damit man die thailändische Staatsangehörigkeit verliert?

    Die Ausbürgerung

    Fordern Sie zunächst die notwendigen Formulare bei dem Frankfurter Konsulat an. Thai Honorary Consulate-General, Kennedyallee109 , 60311 Frankfurt/Main,Tel.069-698680. Dazu müssen Sie einen mit 1,44€ frankierten (A 4) Rückumschlag belegen. Nach dem Erhalt ihres frankierten Rückumschlags wird die Botschaft oder das Konsulat ihnen folgende Unterlagen zusenden:



    2.1 Antragsbogen

    2.2 Lebenslaufbogen

    2.3 Befragungsbogen

    2.4 Zeugenbefragungsbogen



    Nachdem Sie die Unterlagen bekommen, füllen Sie bitte die Unterlagen Nr. 2.1-2.3 mit ihren Angaben vollständig aus. Nr. 2.4 muss von einem thailändischen Zeugen vollständig ausgefüllt werden, der ihren Geburtsort und das Sie die thailändische Staatsbürgerschaft besitzen, bestätigen kann!

    Der/die Antragsteller/in muss bereits komplett in den deutschen Staatsverband eingebürgert sein (durch die Aushändigung einer deutschen Einbürgerungsurkunde). Die Einbürgerungsurkunde muss mit dem Antrag auf die Entlassung vorgelegt werden. Damit wird vermieden, dass der/die Antragsteller/in staatenlos wird!



    Erforderliche Dokumente, die zu den Unterlagen 2.1-2.4 eingereicht werden müssen!
    und wie gehts dann genau weiter?
    So richtig schlüssig ist mir das nicht! Auch wenn man die o.g. Seite durch liest.

  5. #4
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    @ Pascal, :-)

    interessante Problematik, mit der ich mich bislang überhaupt nicht beschäftigt habe. Deshalb jetzt auch ein paar dumme Fragen:

    - muss man wirklich seine ursprgl. Staatsbürgerschaft ablegen? es gibt doch etliche Leute, die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben.

    - könnte es nicht reichen, seinen/ihren Ausweis/Pass an die Botschaft zwecks Vernichtung einzureichen (reicht wohl nicht, wenn ich das vor Dir eingestellte Formular so lese)?

    Bei den auflaufenden Kosten von ca. 8000 € würde ich überlegen, ob man die nicht andersweitig investieren kann und Thai bleibt

  6. #5
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Zitat Zitat von UAL",p="256078

    - muss man wirklich seine ursprgl. Staatsbürgerschaft ablegen? es gibt doch etliche Leute, die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben.

    - könnte es nicht reichen, seinen/ihren Ausweis/Pass an die Botschaft zwecks Vernichtung einzureichen (reicht wohl nicht, wenn ich das vor Dir eingestellte Formular so lese)?

    >>> die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben. <<<

    Bei Kindern die hier oder in TH geboren sind können die doppelte Staatsbürgerschaft erwerben. Das hatten wir schon einmal.

    Bei Zugewanderten gehts nicht. Die müssen sich entscheiden ob DE oder TH, beides nein.
    Es gibt aber da eine Lücke : wenn man ( Frau ) in TH grosse Werte verliert, oder wirklich extreme Verluste drohen macht der deutsche Staat eine Ausnahme.

    http://www.stadt-koeln.de/imperia/md...ien/pdf/60.pdf

    Ein Link zur Doppelstaatlichkeit

    Zitat aus dem Gesetz :

    Das Gesetz ab 1. Januar 2000

    Deutsche/r durch Geburt

    Wie bisher gilt der Grundsatz: Ein Kind wird mit der Geburt Deutsche oder Deutscher, wenn zumindest ein Elternteil deutscher Staatsangehöriger ist (Abstammungsprinzip).

    Ab 1. Januar 2000 gilt zusätzlich das Geburtsrecht. Ab diesem Zeitpunkt werden in Deutschland geborene Kinder von ausländischen Eltern mit der Geburt automatisch Deutsche, wenn ein Elternteil sich bei der Geburt seit mindestens acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland aufhält und eine Aufenthaltsberechtigung oder seit mindestens drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat.

    Diese Kinder werden mit Geburt deutsche Staatsangehörige – mit allen Rechten und Pflichten. Zusätzlich erwerben sie durch Geburt zumeist die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern.

    Das „Optionsmodell“

    Personen, die nach dem Geburtsrecht Deutsche werden und gleichzeitig die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern erwerben, müssen sich nach der Volljährigkeit bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsbürgerschaft entscheiden:

    *
    * Erklären sie, dass sie die ausländische Staatsangehörigkeit behalten wollen, verlieren sie die deutsche. Gleiches gilt, wenn sie bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres gar keine Erklärung abgeben.
    * Entscheiden sie sich für die deutsche Staatsangehörigkeit, so müssen sie grundsätzlich bis zum 23. Lebensjahr nachweisen, dass sie die andere Staatsangehörigkeit verloren haben.
    Ist eine Aufgabe der anderen Staatsangehörigkeit nicht möglich oder zumutbar, kann Mehrstaatigkeit hingenommen werden. Dann muss spätestens bis zum 21. Lebensjahr eine Beibehaltungsgenehmigung beantragt sein, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob ein Verfahren zur Entlassung aus der anderen Staatsangehörigkeit nicht doch noch erfolgreich sein könnte.

    Die jungen Menschen werden mit Volljährigkeit von den Behörden über das Optionsmodell informiert.

    Übergangsregelung für Kinder

    Kinder bis zu 10 Jahren haben ab dem 1. Januar 2000 einen besonderen Anspruch auf Einbürgerung, der den Voraussetzungen des neuen Geburtsrechts entspricht:

    *
    * Bis zum 31. Dezember 2000 muss ein Antrag auf Einbürgerung gestellt werden.
    * Das Kind hat am 1. Januar 2000 das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet.
    * Das Kind ist in Deutschland geboren.
    * Zum Zeitpunkt der Geburt hat sich ein Elternteil seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufgehalten und hatte eine Aufenthaltsberechtigung oder seit mindestens drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis.
    Der Status des rechtmäßigen und unbefristeten Aufenthalts der Eltern muss nicht nur bei der Geburt, sondern auch noch bei Einbürgerung des Kindes vorliegen.

    Auch für diese Kinder gilt mit der Volljährigkeit das Optionsmodell.

    Deutsche/r durch Einbürgerung

    Der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit ist für die dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländer die Einbürgerung. Im Unterschied zum Geburtsrecht erfolgt die Einbürgerung nicht automatisch, sie muss beantragt werden.

    Die gesetzlichen Regeln über die Ermessenseinbürgerung bleiben im Wesentlichen unverändert. Verbessert wurde die Anspruchseinbürgerung nach dem Ausländergesetz.

    Anspruchseinbürgerung nach dem Ausländergesetz

    Der Anspruch auf Einbürgerung hat ab dem 1. Januar 2000 folgende wesentlichen Voraussetzungen:

    *
    * acht Jahre rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland
    * Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung
    * Bekenntnis zum Grundgesetz
    * keine verfassungsfeindlichen Betätigungen
    * in der Regel Sicherung des Lebensunterhaltes ohne Sozial- oder Arbeitslosenhilfe
    * Straflosigkeit, ausgenommen Bagatelldelikte
    ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

    Mehrstaatigkeit

    In der Regel muss die ausländische Staatsangehörigkeit aufgegeben werden. Ausnahmen gelten wie bisher, wenn die Staatsangehörigkeit nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Neue oder erweiterte Ausnahmen gelten unter anderem

    *
    * für ältere Personen, wenn die Entlassung aus der ausländischen Staatsangehörigkeit auf unverhältnismäßige Schwierigkeiten stößt,
    * für anerkannte Flüchtlinge,
    * bei unzumutbaren Bedingungen für die Entlassung aus der ausländischen Staatsangehörigkeit (unter anderem zu hohe Entlassungsgebühren oder entwürdigende Entlassungsverfahren) und
    bei erheblichen Nachteilen insbesondere wirtschaftlicher oder vermögensrechtlicher Art.

    Für den Regelanspruch auf Einbürgerung von Ehegatten Deutscher gelten die gleichen Ausnahmen.

    Ende Zitat :

    Sollte es soweit sein, werde ich mich auf den vorletzten Punkt berufen.
    Meine Bitte; wer etwas dazu weis sollte es ins Forum stellen, damit alle die sich mit dem Gedanken tragen, einen Antrag ins Auge zu fassen zu unterstützen.


    Gruss, ------------- >>

  7. #6
    Avatar von phi mee

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    7.508

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Ist ja wohl im wesentlichen auch eine Frage der Witwenrente wenn die Mia später mal wieder nach LOS geht.
    Wie große ist denn der Unterschied, und ist es auch unterschiedlich wenn sie in D. bleibt?


    phi mee

  8. #7
    Antonio_Swiss
    Avatar von Antonio_Swiss

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    jetzt mal ne ganz dumme Frage: wenn jetzt meine Mia ihre thail. Staatsangehörigkeit aufgibt (infolge Einbürgerung) und wir dann in 20 Jahren nach LOS auswandern wollen um unseren Lebensabend zu geniessen, kann es dann sein dass es Probleme gibt? Braucht sie dann auch ein Visum??? und dann noch die Frage: wer kontrolliert eigentlich, ob eine neueingebürgerte Person tatsächlich ihre alte Staatsangehörigkeit aufgibt? Kann mir duraus vorstellen, dass da einige sind, die doppelspurig fahren...

  9. #8
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Zitat Zitat von phi mee",p="256089
    Ist ja wohl im wesentlichen auch eine Frage der Witwenrente wenn die Mia später mal wieder nach LOS geht.
    Wie große ist denn der Unterschied, und ist es auch unterschiedlich wenn sie in D. bleibt?


    phi mee

    Wenn sie als Deutsche nach TH geht ist es sogar besser. Sie bekommt den vollen Betrag und auch ihre selbst erwirtschafteten Rentenansprüche in voller Höhe nach dort ausbezahlt.

    Auch hier gibts einen Link:

    www.lva.de


    Witwen- oder Witwerrente
    Nach dem Tod eines Ehegatten hat der oder die Hinterbliebene Anspruch auf kleine Witwen- beziehungsweise Witwerrente, wenn der oder die Verstorbene

    * die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat
    oder
    * bereits eine Rente bezogen hat
    und
    * bei Heirat ab 1.1.2002 die Ehe zum Zeitpunkt des Todes mindestens eine Jahr bestanden hat.


    Die kleine Witwen-/Witwerrente wird zwei Jahre lang gezahlt. Wer innerhalb dieses Zeitraumes wieder heiratet, bekommt ein Abfindung für die restlichen Monate.
    Ausnahmeregelungen gibt es für

    * am 31.12.2001 bereits verheiratete, wenn ein Ehgatte vor dem 2.1.1962 geboren ist.
    und
    * für Todesfälle vor dem 1.1.2002.


    In diesen Fällen wird die Rente auch für mehr als zwei Jahre gezahlt. Im Falle einer erneuten Heirat gibt es eine Abfindung für 24 Monate.

    Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Ersatzzeiten und Zeiten aus dem Versorgungsausgleich.


    Eine große Witwen-/Witwerrente erhalten Sie, wenn
    der oder die Verstorbene

    * die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat
    oder
    * bereits eine Rente bezogen hat
    und Sie
    * ein eignes oder ein Kind des Verstorbenen erziehen
    oder
    * das 45. Lebensjahr vollendet haben
    oder
    * erwerbsgemindert sind.


    Wer wieder heiratet, bekommt das 24-fache der durchschnittlichen Monatsrente des letzten Jahres als Abfindung.

    Unter bestimmten Voraussetzungen haben auch geschiedene Ehegatten einen Anspruch auf Witwen-/Witwerrente.

    Waisenrente
    Kinder erhalten nach dem Tode eines oder beider Elternteile eine Waisenrente.

    Anspruch auf Halbwaisenrente besteht, wenn:

    * die Kinder noch einen unterhaltspflichtigen Elternteil haben
    und
    * der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.



    Vollwaisenrente erhalten Kinder, die

    * keinen unterhaltspflichtigen Elternteil haben
    und
    * der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.



    Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Kindererziehungszeiten und Ersatzzeiten.


    Erziehungsrente
    Die Erziehungsrente an geschiedene Ehegatten gehört zu den "Renten wegen Todes".
    Bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres besteht Anspruch auf Erziehungsrente, wenn

    * eine Ehe nach dem 30.6.77 geschieden wurde und der geschiedene Ehegatte verstorben ist oder wenn die Ehepartner das Rentensplitting unter Ehegatten gewählt haben
    und
    * ein eigenes Kind oder ein Kind des verstorbenen Ehegatten erzogen wird
    und
    * die oder der Versicherte nicht wieder geheiratet hat
    und
    * die oder der Versicherte die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.


    Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Ersatzzeiten und Zeiten aus dem Versorgungsausgleich.

    Rentensplitting
    Das Rentensplitting ist möglich bei einer Heirat nach dem 31 Dezember 2001. Bei früher geschlossenen Ehen ist es nur zulässig, wenn beide Ehegatten nach dem 1.1.1962 geboren sind. Die Entscheidung kann erst fallen, wenn das Versicherungsleben abgeschlossen ist. Sobald beide Ehepartner eine Vollrente wegen Alters beanspruchen. Hat im Ausnahmefall nur einer Anspruch auf Rente, zählt beim anderen das 65. Lebensjahr. Auch während des Altersrentenbezugs können sich die Ehepaare noch für das Rentensplitting entscheiden. Beide Ehepartner müssen gegenüber dem Rentenversicherungsträger erklären, dass sie das Rentensplitting wollen. Hier gibt es eine Ausnahme: Verstirbt ein Ehepartner bereits vor Erreichen der Altersgrenze, kann der andere allein entscheiden, ob er die Hinterbliebenenrente oder das Splitting möchte. Beim Rentensplitting werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche geteilt.

    Die Entscheidung für oder gegen ein Rentensplitting ist nicht einfach. Es gilt eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen:

    * Wer wird den anderen Ehepartner überleben?
    * Wie wird dessen Einkommenssituation sein?
    * Ist dann Einkommen vorhanden, welches auf eine Hinterbliebenenrente anzurechnen wäre?
    * Wie hoch sind die Altersrenten, wenn gesplittet wird?
    * Wie hoch wäre ein Hinterbliebenenrente?
    * Will der überlebende Ehegatte wieder heiraten?


    Die einmal getroffenen Entscheidung ist bindend. Nur in besonderen Ausnahmefällen lässt der Gesetzgeber zu, dass das Rentensplitting rückgängig gemacht wird. Wir raten dringend: Lassen Sie sich beraten.

    Ende :

    Kann man die Rente auch im Ausland bekommen?

    Ja. Eine Zahlung der Rente ins Ausland ist möglich. Im Rentenbescheid verpflichtet die LVA jeden Rentenbezieher, einen Umzug in das Ausland sofort zu melden.


    Schaut doch garnicht so schlecht aus.

    Gruss, ----------------- >>

  10. #9
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    Zitat Zitat von Antonio_Swiss",p="256094
    jetzt mal ne ganz dumme Frage: wenn jetzt meine Mia ihre thail. Staatsangehörigkeit aufgibt (infolge Einbürgerung) und wir dann in 20 Jahren nach LOS auswandern wollen um unseren Lebensabend zu geniessen, kann es dann sein dass es Probleme gibt? Braucht sie dann auch ein Visum??? und dann noch die Frage: wer kontrolliert eigentlich, ob eine neueingebürgerte Person tatsächlich ihre alte Staatsangehörigkeit aufgibt? Kann mir duraus vorstellen, dass da einige sind, die doppelspurig fahren...

    Nein,

    Deine Frau kann jederzeit wieder ihre thail. Staatsbürgerschaft zurück erhalten.

    Sie braucht bei Einreise die gleichen Visum wie ein Ausländer. Da ist sie den Farang gleichgestellt.

    Vergleiche vorher: ohne ablegen der Alten, mit Nachweis, kann man keine Neue erhalten.

    Doppelspurig geht nur bei Kindern, wie oben beschreiben.

    Kontrolle hier in DE: delegiert vom Innenministerium an die Länder, Auftragshandlung in den AB´s. Ich denke in der Schweiz das gleiche.

    Die Entgültikeit ist nur wenn ein ThaiEhepaar im Ausland zusammen ihre Staatsbürgerschaft ablegen. Dann ist der Ofen aus.

    Noch ein Link :
    http://www.bmi.bund.de


    Gruss, ---------------- >>

  11. #10
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

    http://www.bva.bund.de/bva/organisat...III/index.html


    Habe da noch einen Link gefunden der sich direkt mit den Dienststellen befasst.



    Gruss, -------------- >>

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