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90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

Erstellt von Jens, 03.02.2010, 13:53 Uhr · 71 Antworten · 5.809 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von ernte

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Extranjero",p="821061
    Man will einen unzweifelhaft deutschen Staatsbuerger nach Thailand verfrachten nur weil die Aemter zu doof sind eine Allerweltsurkunde anzuerkennen. Sollen sie die halt ueberbeglaubigen lassen und gut is.
    Ämter hin und Ämter her - wenn ein Eletriker zu blöd ist einen Lichtschalter so anzubringen das er auch funktioniert, regt sich niemand auf.
    Ich habs erlebt und hab mich aufgeregt. Hat aber nichts genutzt das Ding geht immer noch nicht. Geschlagene 2 Monate zieht sich das jetzt hin.

    Was ich damit sagen will, ich niemand ist perfekt. Und die Fehler liegen in den meisten Fällen dieser Art auf beiden Seiten vom Schreibtisch.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von JT29

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Extranjero",p="821061
    Konnte einer der Member schon mal ein Original vorlegen,
    ...
    ...
    Ich kann nicht erkennen was die Eltern des kleinen Carl da falsch gemacht haben sollen.
    Klar, auch wenn das Papier sehr zerknittert war. Und alternativ gibt es die Geburtsortbescheinigung, wenn das Original nicht mehr da - alles eigentlich nicht so problematisch (nur halt u.U. mit Aufwand verbunden).

    Die Eltern, respektive der Vater hat es versäumt, den Carl als seinen Sohn anerkennen zu lassen - sie sind ja nicht verheiratet. Warum das nicht geschehen ist und was da genau lief ; die Urkunde - natürlich dann mit unbekanntem Vater - lag ja seit Monaten beim Standesamt.

    @ernte
    "Und die Fehler liegen in den meisten Fällen dieser Art auf beiden Seiten vom Schreibtisch."

    So lese ich das auch raus - letztlich alles dumm gelaufen oder wie es man dann so schön nennt, eine Verquickung unglücklicher Umstände.

  4. #43
    Avatar von Silom

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Schon einmal auf die Idee gekommen, dass es sich um einen Fake handeln könne?

    Anstatt den Fehler bei den Ämtern zu suchen, eher das Schicksal von Dang zu betrachten.

    Wie ist es möglich eine sozialpflichtige Arbeit ohne Pass, AE nachzugehen?

    Welche Problematik gibt es bei der Geburtsurkunde? Ist es unmöglich über ihre Mutter die Urkunde zu beschaffen?

    Und den Carl deutsch werden zu lassen, sollte nicht das Problem sein.

    Aber, trotz eigenes Unvermögen, immer feste auf die Deutschen Behörden.

    Ausserdem, denke ich, ist die Überschrift falsch gewählt. Das Hauptproblem liegt nicht an den fehlenden 90 €uro

  5. #44
    Avatar von

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Im Artikel steht doch klar, dass der Vater den Jungen anerkennen wollte und die beiden zusammen mit ihren Papieren auf dem Amt waren. Und das daran gescheitert ist, dass der Standesbeamte die Geburtsurkunde der Mutter nicht anerkannt hat. Ist doch eine Beamtenposse wenn dann in der Geburtsurkunde des Babys zwar die Mutter aber eben nicht der Vater verzeichnet wird.
    Und Originalgeburtsurkunde eines thailaendischen Standesamtes? Ne, wie hier richtig beschreben bleibt die doch immer auf dem Amt und der Thailaender kriegt eine beglaubigte Kopie. Ist doch Standard. Deshalb haben wir doch auch immer mit dem OLG zu tun.
    Und genau der Schritt muesste halt jetzt auch in dem Fall gemacht werden.

  6. #45
    Avatar von Silom

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    ...[highlight=yellow:7dfd374d34]Im August 2008[/highlight:7dfd374d34] suchte Daeng erneut das Kreuzberger Amt auf und beschrieb die Lage: Das Original ihrer Geburtsurkunde sei nicht zu beschafften, die Bedingung für die Ausstellung der Geburtsurkunde ihres Sohnes damit nicht zu erfüllen. [highlight=yellow:7dfd374d34]Die Sachbearbeiterin habe dann eine Schublade geöffnet[/highlight:7dfd374d34] und die Geburtsurkunde ihres Sohnes Carl in dreifacher Ausfertigung herausgezogen, ihr übergeben und gemeint, die liege da schon seit etlichen Monaten. Sie habe sich gewundert, warum die keiner abhole.

    Fatalerweise bemerkte Daeng nicht, dass auf der Geburtsurkunde der Name des Vaters Falk Walter fehlte - bis sie dann am [highlight=yellow:7dfd374d34]1. Dezember 2009[/highlight:7dfd374d34] bei der Ausländerbehörde damit konfrontiert wurde...
    Nur diesen kleinen Auszug aus dem Blog.
    Ist es nicht möglich in mehr als einen Jahr den Vater in der Geburtsurkunde nachtragen zu lassen?

    Wie ist es möglich ohne Geburtsurkunde Kindergeld zu beziehen?

    Je mehr ich nachdenke, desto mehr Ungereimtheiten eröffnen sich.

    Wenn ich meiner Pflicht nicht nachkomme, kann ich deswegen die Behörden in Verantwortung ziehen?

  7. #46
    Avatar von

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Silom, wir kennen den FAll ja alle nicht im Detail oder aus eigenem Erleben.
    Entscheidend ist aber doch, dass die bEhoerden hier einen unweifelhaft deutschen Staatsbuerger zusammen mit der Erziehungsberechtigten ausser Landes schaffen wollen.

    Und sowas kritisiere ich auf schaerfste. Unabhaenguig von moeglichen Versaeumnissen der Mutter oder deren Eltern.
    Solche Behoerdenpraxis ist durch keine schluderei zu rechtfertigen. Denn der Saeugling kann nun ganz bestimmt nix fuer die evtl. ........rei.

    Hier ueberhaupt mit Abschiebung drohen zu wollen ist sowas von absurd und eine Berliner Provinzposse ala Schilda. Schlimmer gehts nimmer.

  8. #47
    Avatar von oberhesse

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Das mit den zu doofen Ämtern will ich mal nicht so stehen lassen. Ämter per sé sind nicht doof. Dort arbeiten Menschen, die sich an Vorschriften halten müssen, die Ihnen möglicherweise im täglichen Wust noch nichtmal korrekt bekannt gemacht wurden. Mögliche Schadenersatz- und daraus folgende Regressansprüche stehen bei solchen Entscheidungen immer im Raum.
    Die wenigsten sind böswillig. Ein vernünftiger Umgangston, anständiges Auftreten geben den Leuten das Gefühl ernst genommen zu werden und führen zu einem konstruktiven Verhalten. Beherzigt man noch das Motto "Wer fragt der führt" dann ist ein Erfolg schon fast garantiert - sofern es die Rechtslagfe zulässt -.
    Wichtige Voraussetzungen, die hier wohl NICHT eingehalten wurden: - erstmal steht man selbst in der Pflicht seine "Hausaufgaben" zu machen,
    - man soll sich nicht falschen Hoffnungen hingeben, die durch die Rechtslage nicht abgedeckt werden können, dann gibts auch hinterher keine bösen Überraschungen.
    Und ein letztes noch,
    hier wird immer auf die doofen Beamten und Angestellten geschimpft. Ist euch schon mal der Gedanke gekommen, dass auf der Gegenseite des Schalters auch nicht immer gutgebildete, verständige und logischen Denkens mächtige Homo sapiens stehen?

  9. #48
    Avatar von Küstennebel

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von ernte",p="821071

    wenn ein Eletriker zu blöd ist einen Lichtschalter so anzubringen das er auch funktioniert, regt sich niemand auf.
    Doch, ich schon, und wie. Schlechte Arbeit = kein Geld oder weniger Geld, basta.
    Dummheit am Arbeitsplatz -egal an welchem- geht mir gegen den Strich.

  10. #49
    Avatar von Silom

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Extranjero",p="821086
    Silom, wir kennen den FAll ja alle nicht im Detail oder aus eigenem Erleben.
    ...
    Richtig. Aber es gibt Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Für selbstverschuldete ........rei, kann letztendlich nicht die Behörde verantwortlich gemacht werden.

    Ich sag es oft und immer wieder gerne. Deutsche Behörden sind um einiges besser als ihr Ruf.

    Ich erinnere mich an einen Fall in Thailand.
    Ein Deutscher war mit einer Burmesin liiert, nicht verheiratet. Sie hatten einen Sohn, hielten es aber nicht für notwendig, dem Kind einen Namen zu geben, sprich eine Nationalität.

    Der Deutsche kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
    Sie musste zurück nach Burma. Das Kind war staatenlos, da sowohl Thailand alsauch Burma eine Eingliederung verweigerte.
    Nun kam das ungeliebte Behördenland Deutschland ins Spiel und ermöglichte dem Kind ein zu Hause.

  11. #50
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Silom",p="821177

    Richtig. Aber es gibt Richtlinien, die eingehalten werden müssen.
    .
    .

    Ich erinnere mich an einen Fall in Thailand.
    Ein Deutscher war mit einer Burmesin liiert, nicht verheiratet. Sie hatten einen Sohn, hielten es aber nicht für notwendig, dem Kind einen Namen zu geben, sprich eine Nationalität.

    Der Deutsche kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
    Sie musste zurück nach Burma. Das Kind war staatenlos, da sowohl Thailand alsauch Burma eine Eingliederung verweigerte.
    Nun kam das ungeliebte Behördenland Deutschland ins Spiel und ermöglichte dem Kind ein zu Hause.
    Welche Richtlinie kam da zur Anwendung?

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