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90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

Erstellt von Jens, 03.02.2010, 13:53 Uhr · 71 Antworten · 5.812 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Küstennebel

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    [quote="Samurain",p="820941"]
    Zitat Zitat von oberhesse",p="820890
    Was eine tatsachenverdrehende Frage.
    Sowas passiert keiner türkischen Familie.
    Falsch. War vor einigen Jahren groß im Fernsehen. Weiß leider nicht mehr in welchem Sender, aber die Frau wurde ausgewiesen, obwohl die Familie seit langen Jahren in D wohnte, der Mann Arbeit hatte, die Kinder hier zur Schule gingen. Trotz aller Proteste musste die Frau hochschwanger nach Izmir zurück. Auch so ein Behördengaudi.

    Nachdem auch das Fernsehen darüber berichtete, blieben die Behörden erst recht bei ihrer Entscheidung, denn nun wollten sie wohl nicht zugeben, hier falsch entschieden zu haben.

    Fazit: kommst du zwischen die Mühlräder, bist du eben platt.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von JT29

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Küstennebel",p="820962
    Habe eben mal den Artikel gelesen.
    Aber wohl nicht verstanden

    - im 1. Fall hatte das Kind keine deutsche Staatsangehörogkeit, weil der nichteheliche Vater es bisher versäumt hatte, das gemeinsame Kind anzuerkennen und somit fällt die Priviligierung weg und die Reaktion war folgerichtig.

    - im 2. Fall wurde die 20jährige(!) Tochter das erste Mal eingeladen, gleich auch noch adoptiert, weil man meinte, damit zu einem Aufenthaltsrecht zu gelangen; diese Tür war mit 16 zu; ergo auch diese Reaktion war folgerichtig.

  4. #33
    Avatar von Küstennebel

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von JT29",p="820986
    Zitat Zitat von Küstennebel",p="820962
    Habe eben mal den Artikel gelesen.
    Aber wohl nicht verstanden

    - im 1. Fall hatte das Kind keine deutsche Staatsangehörogkeit, weil der nichteheliche Vater es bisher versäumt hatte, das gemeinsame Kind anzuerkennen und somit fällt die Priviligierung weg und die Reaktion war folgerichtig.
    Schon richtig. Aber es ging doch wohl um die Tatsache, dass 1000 Euro netto zu wenig wären, um zu leben. Etwas, was bislang offensichtlich funktioniert hatte. Nach Behördenansicht 90 Euro unter der Grenze, die man denn nun haben müsse, um zu existieren. Darüber wundere ich mich (oder vielleicht auch nicht)

  5. #34
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Silom",p="820970
    Ich kann nur die besten Noten den Sachbearbeitern auf dem AA verteilen.

    Wenn Sacharbeiter gesetzmäßig und gegen den Liebeskasper entschieden haben sollten, sind negative Ausführungen keine Überraschung.
    Es geht hier auch um die Ausländerbehörde und nicht um die Arbeitsagentur.

  6. #35
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Persönlich kenne ich verschiedene Fälle, in denen die Bescheinigung über das nicht Erlöschen der NE nicht ausgestellt werden sollte, weil der Sachbearbeiter den Gesetzestext nicht kannte. Da werden die Leute mit falschen Aussagen wieder weggeschickt und wenn sie dann mit dem Gesetz unter dem Arm dort wieder auftauchen, gibt es nicht einmal eine Entschuldigung. Ich spreche hier bewusst keine "Liebeskasperfälle" an. Kenne auch persönlich gar keine!

  7. #36
    Avatar von JT29

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    @Küstennebel

    Ist halt im Prinzip das Gleiche wie mit der VE, da muss man auch ein entsprechendes Einkommen vorweisen. Irgendein Staatsminister wird das wohl mal gerechnet haben und der Gesetzgeber hat es abgesegnet (über Sinn und Unsinn lässt sich natürlich trefflich streiten).

    "Eine Nachlässigkeit ihrer Mutter und ihres deutschen Stiefvaters stehen am Anfang des Desasters." und die andere Seite macht allerdings auch keinen guten Eindruck, da lief wohl auf beiden Seiten leider vieles schief, wenn man diesen Link liest. :-(

    http://bitterlemmer.posterous.com/wi...in-und-bangkok

  8. #37
    Avatar von kcwknarf

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von Küstennebel",p="820988
    Aber es ging doch wohl um die Tatsache, dass 1000 Euro netto zu wenig wären, um zu leben. Etwas, was bislang offensichtlich funktioniert hatte. Nach Behördenansicht 90 Euro unter der Grenze, die man denn nun haben müsse, um zu existieren.
    Was ich aber nicht verstehe, dass man nicht versucht hat, die Einnahmen zu erhöhen - also virtuell.
    Es hätten sich sicherlich viele Menschen gefunden, die monatliche Zahlungen von 90 EUR für Dienstleistungen ausgewiesen hätten (die ja dann immer sofort zurück gezahlt werden könnten).

    Auch Zuwanderer müssen eben wachsam sein und die Gesetze legal aushebeln. Lücken gibt es ja zum Glück immer - Politiker sind zwar menschenverachtend, aber auch blöde. Und daher gibt es immer Wege...

  9. #38
    Avatar von JT29

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Das Problem ist halt wie immer, wir kennen den Fall nicht, sondern nur das was hier geschrieben worden ist. Da kann man also trefflich mutmaßen und Dinge hinein interpretieren.

    Eigentlich hätte sie schon längst eine unbefristete AE nach dem alten AuslG haben müssen und sie Sache wäre erledigt gewesen. Warum man das damals nicht gemacht hat, und was sonst noch alles lief .

    Ein Gutes hat der Thread, er sollte zumindest die Betroffenen hier mal wieder wachrütteln, dass sie nie den Status der nachgezogenen Kinder aus dem Auge verlieren sollten bis die NE da ist.


  10. #39
    Avatar von Silom

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    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Zitat Zitat von petpet",p="820990
    Zitat Zitat von Silom",p="820970
    Ich kann nur die besten Noten den Sachbearbeitern auf dem AA verteilen.

    Wenn Sacharbeiter gesetzmäßig und gegen den Liebeskasper entschieden haben sollten, sind negative Ausführungen keine Überraschung.
    Es geht hier auch um die Ausländerbehörde und nicht um die Arbeitsagentur.
    ... und wer spricht ausser Dir von der Arbeitsagentur?

    Anderseits sind 1.000 €uro ausreichend?

    ...Daengs Sohn, der kleine Carl, besäße nicht die deutsche Staatsbürgerschaft – obwohl er in Deutschland geboren wurde und einen deutschen Vater hat, der auch zu seinem Sohn steht...
    Gibt mir zu Denken. Es ist/wäre eine Leichtigkeit den Sohn Deutsch werden zu lassen.

  11. #40
    Avatar von

    Re: 90 Euro zu wenig – Aufenthaltsgenehmigung verweigert

    Das eigentliche Problem und skandaloese in dem Fall ist doch gar nicht das Einkommen. Natuerlich haette das Maedel seit ewigenm Zeiten eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben muessen. Und klar ist da etliches schief gelaufen.

    Aber das viel interessantere an dem Fall ist doch die Be hoerdenposse um das Kind eines deutschen Staatsbuergers.
    Die meisten im Forum hatten doch selbst schon mit thailaendischen Geburtsurkunden zu tun. Konnte einer der Member schon mal ein Original vorlegen, wenn es um sein Ehefaehigkeitszeugnis ging? Also ich nicht.

    Und gab es da jemals Probleme deswegen? Warum dann hier? Ich kann nicht erkennen was die Eltern des kleinen Carl da falsch gemacht haben sollen. Hier sind doch voellig unkundige Sachbearbeiter am Werk.

    Man will einen unzweifelhaft deutschen Staatsbuerger nach Thailand verfrachten nur weil die Aemter zu doof sind eine Allerweltsurkunde anzuerkennen. Sollen sie die halt ueberbeglaubigen lassen und gut is.

    Ansonsten, Guenny
    Treffer, versenkt.

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